Bürgerbeteiligung zum Aktionsprogramm Insektenschutz
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Stärkung der einheimischen Berufsimkereien durch staatliche Bestäubungprämien

18.10.2018 17:20 8. Finanzierung verbessern – Anreize schaffen Uwe Rieken

Die deutschen Imker produzieren 20 - 25 % des einheimischen Honigbedarfs, bis zu 80 % müssen aus EU- und Nicht-EU-Ländern importiert werden, oft zu katastrophalen Billigstpreisen. Unterstützen wir die Imker dann unterstützen wir die Natur. Wir können Honig importieren aber keine Bestäubung unserer Wildpflanzen.

Die Imkereien gehören auch zur Landwirtschaft. Da die Imker keine Flächen bewirtschaften, erhalten sie auch keine Flächenprämien oder sonstige Förderung. Durch entsprechende Maßnahmen könnten Nebenerwerbsimker zu Vollerwerbsimkern werden und kleine Vollerwerbsimker ihre Betriebe erweitern. Wichtig ist in Zeiten des allgemeinen Bienensterbens eine wirtschaftliche Absicherung der Imker, die in die landwirtschaftlichen Sozialversicherungssysteme einzahlen.

Denken wir dabei nicht nur an die Existenz des Imkers und seiner Familien, sondern insbesondere an die vielen zusätzlichen Bienenvölker, durch deren Bestäubung die Natur erhalten und gestärkt werden kann.

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Ist eine Ergänzung

Bestäubungsprämie

04.11.2018 13:28 Beeking Ist eine Ergänzung

Vim Imkernetzwerk Bayern gibt es den Vorschlag von 50.- € pro Bienenvolk und Jahr. Damit kann man schon was anfangen. Ausserdem sollten Imker auch Flächenprämien erhalten wie Landwirte.

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