Bürgerbeteiligung zum Aktionsprogramm Insektenschutz
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Schutzgebiete sollten nicht zur Insektenfalle werde

19.10.2018 11:08 3. Schutzgebiete als Lebensräume für Insekten stärken warzenbeisser

Infolge des relativen Blütenreichtums haben NSG,s eine Sogwirkung auf eine Vielzahl von Insekten.Die Eiablage und Weiterentwicklung erfolgt daher auch konzentriert in diese Bereichen.Meine Beobachtungen ergaben jedoch,dass die erbrachten Pflegeschutzmassnahmnen diese Faktoren leider weitgehend unberücksichtigt lassen.Dadurch werden ausgerechnet durch Naturschutzmassnahnen abertausende Insekten,deren larven u. Eier vernichtet.Es werden z.Teil bereits Ende Juni(Hauptblütezeit) die Wiesenbereiche der NSG,s praktisch komplett gemäht.Das betrifft z.B. auch diverse Heuschreckenarten,deren Eiablage erst im August erfolgt.Auch viele Pflanzenarten sähen sich erst im August aus und sind dadurch langfristig gesehen zum Aussterben verurteilt.Diese negativen Naturschutzpflegemassnahnen werde überwiegend im Bereich des Konzepts"Pfrlege durch Nutzung" beobachtet.Naturschutz sollte hier vor dem Profit stehen.Mein Vorschlag: 1.Mähtermine weit nach hinten verlegen und 2. 50% der Wiesenflächen im jährlichem Wechsel stehen lassen.Dieses Vorgehen lässt sich mit sehr geringen Finanzmittel betreiben.

 

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Problematische Pflege von Naturschutzflächen

26.10.2018 09:30 Ina

Naturschutzflächen werden i.d.R. von Biologen betreut, die keine spezielle Ausbildung in Landwirtschaft vorallem in Grünlandwirtschaft haben und die alten Wirtschaftsweisen, die dafür gesorgt haben, dass sich die von ihnen eigentliche gewünschte Biodiversität und das Vorkommen seltener Arten befördert haben, nicht nachvollziehen. Außerdem werden durch das mangelnde Wissen um die Zusammenhänge in der Landwirtschaft z.B. Tiere angesiedelt , wie Wasserbüffel oder halbwilde Pferde, die die Landschaft, die vormals z.B. von Wanderschäfern und extensivem Schnitt geprägt wurde daher auch nicht wie gewünscht erhalten, sondern verändern.  Landwirte haben viele Jahrhunderte lang die Landschaft und Natur durch bestimmte Bewirtschaftungsweisen geprägt. Besser, diese würden entsprechend nachvollzogen oder diese würden dafür bezahlt diese Bewirtschaftung aufrecht zu erhalten.

Daher ist es fragwürdig, ob die Ausweisung von mehr NSG der Diversität wirklich hilft...

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Problematische Pflege von Naturschutzflächen

26.10.2018 09:30 Ina

Naturschutzflächen werden i.d.R. von Biologen betreut, die keine spezielle Ausbildung in Landwirtschaft vorallem in Grünlandwirtschaft haben und die alten Wirtschaftsweisen, die dafür gesorgt haben, dass sich die von ihnen eigentliche gewünschte Biodiversität und das Vorkommen seltener Arten befördert haben, nicht nachvollziehen. Außerdem werden durch das mangelnde Wissen um die Zusammenhänge in der Landwirtschaft z.B. Tiere angesiedelt , wie Wasserbüffel oder halbwilde Pferde, die die Landschaft, die vormals z.B. von Wanderschäfern und extensivem Schnitt geprägt wurde daher auch nicht wie gewünscht erhalten, sondern verändern.  Landwirte haben viele Jahrhunderte lang die Landschaft und Natur durch bestimmte Bewirtschaftungsweisen geprägt. Besser, diese würden entsprechend nachvollzogen oder diese würden dafür bezahlt diese Bewirtschaftung aufrecht zu erhalten.

Daher ist es fragwürdig, ob die Ausweisung von mehr NSG der Diversität wirklich hilft...

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Unterstützt den Vorschlag

Stimme uneingeschränkt zu

26.10.2018 09:36 fraukeba Unterstützt den Vorschlag

Sehr guter sehr kostengünstiger Vorschlag . Ich verstehe eh nicht wieso es über Haupt noch erlaubt ist im Jun8 und Juli zu Mähen?

 

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