Bürgerbeteiligung zum Aktionsprogramm Insektenschutz
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Alternativen Pflanzenschutz ressortübergreifend fördern

01.11.2018 09:08 7. Forschung vertiefen – Wissen vermehren – Lücken schließen Jutta

Wer langfristig Insektenschutz und eine vielfältige bäuerliche Landwirtschaft will, muss ressortübergreifend interdisziplinäre Forschung fördern.

Wir haben über Jahrzehnte die Forschung zum Einsatz von Nützlingen zu vielfältigen Ackerstrukturen, Fruchtfolgen und Mischkulturen zu wenig vorangebracht. Altes und neues Wissen müssen zusammen kommen. Forschung auf den Feldern und in vielfältigen Kulturen ist angesagt!

Die Diversifizierung der Höfe bedeutet nicht nur Chancen für Artenvielfalt und Klima, sondern auch veränderte Vermarktungskonzepte und Kommunikation mit den Verbraucher*innen. Auch hier muss geforscht und diese Arbeit unterstützt werden!

An den Unis und in den Ausbildungen muss (wieder) mehr Raum für pflanzenbauliches Grundwissen und für Alternativen zum Einsatz von Pestiziden vermittelt werden. Dabei gilt es, kluge innovative Technik-Lösungen mit traditionellen Mitteln zu kombinieren. Es sollte Absicht sein, dass dabei nicht mehr Geld bei den großen Konzernen landet - sondern auf den Höfen bleibt!

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Unterstützt den Vorschlag

Das Wissen ist da!

04.11.2018 17:47 David Seifert Unterstützt den Vorschlag

Das Wissen ist da. Die Uni Weihenstephan forscht lange an dem Thema. Auch hier sieht man, dass das Wissen vorhanden ist: https://www.zdf.de/gesellschaft/plan-b/plan-b-ackern-fuer-die-zukunft-102.html

Was wir brauchen ist eine Politik, welche fördert und fordert, dass dieses Wissen auch in die Anwendung kommt. Denn das Wissen ist gut, aber absolut nutzlos ohne Taten.

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