Bürgerbeteiligung zum Aktionsprogramm Insektenschutz
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Ackerrandstreifen und Hecken zwingend vorschreiben

03.11.2018 14:41 1. Insektenlebensräume und Strukturvielfalt in der Agrarlandschaft fördern Sigrid

Besonders bedroht sind Insekten der Agrarlandschaft. Um sie zu schützen, ist ein Netz an extensiv gemanagter Flur notwendig. Ackerrandstreifen von wenigsten 80 cm Breite, die 1-2 mal jährlich gemäht und ansonsten brach gelassen werden, erfüllen diesen Zweck. Ebenso sind kleinere Gehölzinseln für Insekten unverzichtbar. Es müssen daher vermehrt Hecken gepflanzt werden, wobei eine "Heckenabgabe" für Landwirte mit zu wenig Hecken auf dem Grund sehr schnell zu mehr Hecken führen würde.

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Unterstützt den Vorschlag

Die Flurbereinigung muss in Teilen Rückgängig gemach werden

04.11.2018 18:24 David Seifert Unterstützt den Vorschlag

Feldgehölze wurden entfernt, Flüsse begradigt, Felsen gesprengt, terassenartige Strukturen zu großflächig, maschinell bewirtschaftbaren Agrarwüsten zusammengelegt.

Es ist kein Wunder, wenn man sich etwa den Flugradius einer Wildbiene (ca. 800m) anschaut, dass sich die Tiere weder verbreiten, noch sich erhalten können. Die moderne Agrarlandschaft hat dies unmöglich gemacht. Zudem ist der moderne Bauer nicht mehr wie Früher der Anker der Gesellschaft. Wer kennt seine Landwirte noch? Sitzen sie doch auf riesigen, unzugänglichen Maschinen. Häufig sind sie von weit her und haben nur hektarweise Land gepachtet.

Klein strukturierte Flächen müssen wieder geschaffen / unterstützt werden. Kleine Betriebe müssen entstehen, die großen Betriebe, die irgendwann alle Bayer und BASF gehören und von Drohnen müssen geschwächt werden. Das, was die Flurbereinigung angerichtet hat, muss im Sinne der ökologischen Vielfalt in Teilen wieder rückgängig gemacht werden.

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