Bürgerbeteiligung zum Aktionsprogramm Insektenschutz
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3.1 Der Bund wird bis 2020 den Insektenschutz im geplanten Aktionsplan Schutzgebiete verankern

25.09.2018 11:36 cps-redaktion

Dazu gehört:

  • Aufnahme von Maßnahmen, die das Schutzgebietsnetz auch im Hinblick auf den Insektenschutz optimieren, indem die Vernetzung der Schutzgebiete untereinander und die Integration der Schutzgebiete in die umgebenden Landschaften verbessert sowie die Managementqualität und -effektivität von Schutzgebieten auch im Hinblick auf den Insektenschutz erhöht werden. 

Beschreibung: Der Aktionsplan Schutzgebiete wird gemeinsam von Bund und Ländern erarbeitet. Ziel ist, das deutsche Schutzgebietsnetz für aktuelle und künftige Herausforderungen fortzuentwickeln. Dabei soll der Beitrag der Schutzgebiete zum Erhalt und zur Zustandsverbesserung der Lebensräume und Arten in Deutschland gestärkt werden. Schwerpunkt ist die Verbesserung der Qualität der Schutzgebiete. In diesem Rahmen werden auch Maßnahmen aufgenommen werden, die den Insektenschutz in Schutzgebieten befördern werden. Auch die Flächen des Nationalen Naturerbes werden berücksichtigt.
 

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Schutzgebietmanagement verbessern

11.10.2018 10:53 Bienenmann

Anstatt Schutzgebiete zu erweitern oder die Kriterien zu erhöhen sollte es ein besseres Managment auf den vorhanden Flächen der öffentlichen Hand geben. In SH hat die Stiftung Naturschutz über 30.000 ha auf denen es aus Sicht des Naturschutzes viel zu tun gibt. Leider wird eher JKK oder andere Kreutzblütler rangezogen als ein echter sinnvollen Beitrag zur Biodiversität geleistet. Auf vielen angrenzenden Ackerflächen ist mehr los. Quantität der Flächen kann nicht das Ziel sein sondern Qualität.

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Endlich mehr Störung in die 'Schutzgebiete bringen'

17.10.2018 13:23 Manfred Eidelloth

Die Veröffentlichungen zu den Kreefelder Daten zeigen sehr eindrucksvoll das Missmanagement in den Schutzgebieten. Wer sich durch die Anhänge arbeitet stellt fest, dass durch nicht nur die Insekten-Biomasse sonder auch die Zahl der Gefäßpflanzenarten drastisch rückläufig ist. Eine Beobachtung, die ich leider aus meinen eigenen Feldbeobachtungen voll und ganz bestätigen muss. Viele der geschützten Biotopflächen hier zeigen einen massiven Artenschwund. Und das hat leider einen offensichtlichen Grund: Der Mensch als die am stärksten biodiversitätsfördernte Art, die vorher durch ständige Störung stetig neue Nischen und damit Diversität auf diesen Flächen geschaffen hat, wurde durch die "Schutzmaßnahmen" weitgehend ausgeschlossen. Wo die nötige Störung unterbleibt, macht sich durch wenige dominierende Arten Monotonie breit. Wir benötigen viel mehr Mittel für aktive Biotoppflege. Und diese sollte mögl. divers sein und nicht nur aktuellen Moden folgen.

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Honigbienen und Wildbienen

30.10.2018 16:38 Wildbienen Ist eine Ergänzung

Bei Schutzgebieten sollte man wirklich die Kriterien erhöhen und die Randgebiete einbeziehen. Es muss ein Management erfolgen indem Honigbienenvölker nicht in Schutzgebieten oder deren Umgebung aufgestellt werden dürfen. Honigbienen haben um ihren Stock einen Flugradius von etwa 1,5-3km (in Extremfällen bis zu 10km) Honigbienen und Wildbienen nutzen also die gleichen Nahrungsvorräte: Nektar und Pollen. Honigbienen treten artbedingt immer in großen Schwärmen auf, Wildbienen nicht. Deshalb sollte man zugunsten der stark bedrohten heimischen Wildbienen und anderer Bestäuber auf das Imkern in der Nähe von Naturschutzgebieten verzichten. Geimkert sollte dort werden, wo Massentrachten wie Raps, Obstplantagen oder Lindenbaumalleen vorhanden sind.

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Sonstiges

Störung in die 'Schutzgebiete bringen'

31.10.2018 15:28 JohannesMayer Sonstiges

Dem Kommentar von Manfred Eidelloth ist zuzustimmen. Eine detaillierte Aufarbeitung dieses Themenfelds findet sich in dem Buch von Kunz & Reichholf  "Artenschutz durch Habitatmanagement: Der Mythos von der unberührten Natur." Uneingeschränkt zu empfehlende Lektüre.

 

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Unterstützt den Vorschlag

Das kann ich nur uneingeschränkt befürworten

04.11.2018 15:42 S. Geißler-Strobel Unterstützt den Vorschlag

Sehenswert zu diesem Thema auch der Vortrag von Prof. Kunz unter  https://www.youtube.com/watch?v=NWArqSuL5C4

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Gebt dem Beikraut das Komando!

12.10.2018 09:59 Kaja Retzlaff Ist eine Ergänzung

Der "gepflegte" Garten bricht den Wirbellosen das Genick, sehr langsam, sehr grausam.  Es müssen keine Böden mit Fräsen aufgerissen werden. Es muss kein teurer Blumensamen gekauft werden. Nicht einmal Fachwissen ist nötig um gewissenhaften Naturschutz zu betreiben. JEDER Gartenbesitzer kann ganz aktiv etwas für den Naturschutz tun, NICHTS. Stellt Euch ein großes Schild in den Garten/Vorgarten mit der Aufschrift "Ich tue nichts, FÜR den Naturschutz" oder "An meinen Garten kommt nur Wasser...sonst NICHTS". Vielleicht fühlt sich der eine oder andere Nachbar insperiert und macht auch mal NICHTS oder wenigstens weniger.

Jeder zweite Privathaushalt besitzt einen eigenen Garten. Insgesamt gibt es in Deutschland 17 Millionen Gärten. Davon sind eine Million Schrebergärten. Damit sind wir in Europa führend. Nur unsere Schrebergärten bedecken eine Fläche von etwa 66.000 Fußballfeldern.

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Zuerst bestehende Pflichten erfüllen

12.10.2018 10:42 Hanna Ist eine Ergänzung

Bevor neue Schutzgebiete ausgewiesen werden, sollten zunächst die bestehenden Schutzgebiete in den Fokus genommen werden. Unter den Stichpunkten Rückstände in den Natura2000 Verpflichtungen, mangelnde finanzielle Ausstattung für Management und Monitoring in den bestehenden NSGs ist noch genug Arbeit vorhanden, die wesentlich zur Verbesserung beitragen kann. Bevor es noch mehr gute Absichten auf Papier in den Behörden gibt, sollten die Akteure vor Ort (u.a. Biostationen, UNB) zuerst darin unterstützt werden, bestehende Schutzgebiete zu verbessern.

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Ist eine Frage

12.10.2018 13:00 Ein(e) Teilnehmer(in) Ist eine Frage

Ich bin Bauer in Krefeld und arbeite dort im Orbroicher Bruch wo die Entomologen die Insektenzählungen durchführen.

Seid einem Jahr versuche ich mit meinem Kolegen Bauer Willi ,mit der unteren Landschaftsbehörde oder dem Ministerium oder mit den Entomologen einen Terminzum Dialog hin zu bekommen . Ich war auf mehreren Veranstaltungen Um in Kontakt zu treten . Leider haben wir noch keine Antwort oder einen vorschlag zu einem Treffen im Orbroicher Bruch bekomen . Was nützen umfragen recherchen ect. wenn man mit denen dieangeblich schuld an allem sind nicht reden möchte ?

Mit freundlichen Grüßen

Ralf Pauelsen

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Antwort der Moderation

Ihre Frage auf www.dialog.bmu.de

18.10.2018 11:41 moderation-ma2 Antwort der Moderation

Sehr geehrter Herr Pauelsen,

das Bundesumweltministerium ist sehr an der Meinung und dem Austausch mit der Landwirtschaft interessiert. Nicht zuletzt dient dieser Online-Dialog selbst auch dem konstruktiven Austausch mit allen Akteuren, die für die Umsetzung effektiver Insektenschutzmaßnahmen zentral sind, darunter selbstverständlich auch die Landwirtschaft. Daher freuen wir uns sehr, dass Sie sich daran beteiligen. Das Bundesumweltministerium steht zudem im aktiven Austausch mit der Landwirtschaft: Seit einiger Zeit führt es unter Beteiligung der Ministerin sogenannte Praktiker-Dialoge durch, bei denen aktuelle Themen diskutiert werden, wie z.B. im Sommer anlässlich der aktuellen Dürre das Thema „Klimaschutz und Klimaanpassung in der Landwirtschaft“. Ziel dieser Dialoge ist es, sich mit Landwirtinnen und Landwirten über ihre Erfahrungen aus der Praxis auszutauschen und über den aus ihrer Sicht notwendigen Handlungsbedarf in der Landwirtschaft zu sprechen. Des weiteren hat BMU in 2017 und 2018 im Vorfeld der Grünen Woche in Berlin Agrar-Kongresse veranstaltet, um die Umweltproblematik der Landwirtschaft zu diskutieren. Thematisch waren diese Kongresse auf im Zuständigkeitsbereich des BMU liegende (Umwelt-)Themen im Bereich der Landwirtschaft ausgerichtet, dabei aber gleichzeitig offen für angrenzende Themen z.B. Entwicklungsgerechtigkeit, gesunde Ernährung, um dem Anspruch eines maßgeblichen Forums für eine zukunftsfähige Landwirtschaft gerecht werden zu können. An diesen Kongressen nahmen in 2017 200 Personen teil, in 2018 waren es bereits 300 Teilnehmende. Diese Veranstaltung war für alle interessierten Personen offen und eine Anmeldung war über die Internetseite des BMU möglich. Zu Ihren Bemühungen um einen Termin können wir Ihnen an dieser Stelle leider keine Antwort geben, leiten Ihre Nachricht aber weiter.

 

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Moderationsteam, im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit

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Verknüpfung dieser Schutzgebiete vorantreiben

14.10.2018 22:40 smilla Ist eine Ergänzung

Bevor man einzelnen Schutzgebieten finanzielle Unterstützungen zukommen läßt, sollte man die Verknüpfung dieser Schutzgebiete vorantreiben und vorangig unterstützen. Das würde auch den einzelnen Schutzgebieten zugute kommen. Nicht auf das kleine, sondern auf das große Ganze abzielen!!! Alle Maßnahmen sollten zudem auch entsprechend kontrolliert werden. Bei Veruntreuung sollten passende Ahndungen erfolgen.

Wenn beispielweise eine Feuchtwiese angekegt werden soll, jedoch auf der entsprechenden Fläche nicht passiert ist und nur Brenneseln und Jakobskreuzkraut wächst, sollte das Konsequenzen nach sich ziehen...

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Allgemeine Information

Aufwertung der Schutzgebiete hat häufig Vorrang vor Vernetzung

04.11.2018 16:05 S. Geißler-Strobel Allgemeine Information

Eine generelle Aussage hierzu ist kaum zu treffen. Die umfangriechen Populationsökologischen Studien in den 90er Jahren haben aber gezeigt, dass die qualitative Aufwertung der Kernflächen des Biotopverbunds - z.B. bei Schutzgebieten mit Restvorkommen hochgradig gefährdeter Insektenarten - Vorrang haben muss vor Vernetzungsmaßnahmen. Letztere können sonst das Aussterberisiko durch erhöhte Abwanderungsraten noch erhöhen, wenn keine geeigneten Spenderpopulationen im Umfeld mehr vorhanden sind. Viele Kernflächen des Biotopverbunds sind heute so stark für die besonders schutzbedürftigen Arten entwertet, dass es  zunächst um die Wiederherstellung oder qualitative Aufwertung dieser Flächen für die besonders schutzbedürftigen Arten gehen muss, bevor zusätzliche Vernetzugnsmaßnahmen sinnvoll sind.

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Unterstützt den Vorschlag

Besser: das Eine tun und das andere nicht lassen.

08.11.2018 14:48 Bieneli Unterstützt den Vorschlag

Beides ist wichtig.

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Schutzgebietsbetreuung und Flächenverfügbarkeit stärken

21.10.2018 19:41 Weidefan Unterstützung + Ergänzung

Tatsächlich läuft bei den Schutzgebieten viel falsch. Eine wichtige Voraussetzung ist aber erst mal, dass es jemanden gibt, der dafür sorgt, dass überhaupt was läuft! Es bedarf viel mehr sachkundiger Kümmerer bzw. einer Schutzgebietsbetreuung, die ihren Namen verdient. Biologische Stationen oder Ökologische Stationen sind dafür eine bewährte Möglichkeit. Sie kennen die Gebiete und wissen aufgrund von Monitoring und Erfolgskontrollen, was zu tun ist und können dann die entsprechenden Schritte in die Wege leiten. Und natürlich erfordert die Umsetzung der erforderlichen Maßnahmen zur Qualitätssicherung der Gebiete größere finanzielle Mittel als sie bislang zur Verfügung stehen. Eine Ausweitung des Flächenerwerbs ist eine weitere unverzichtbare Voraussetzung für die Entwicklung der Gebiete, hier passiert bundesweit viel zu wenig. Darüber hinaus bedarf es aber auch der Entwicklung besserer finanzieller Angebote für die privaten Eigentümer und Bewirtschafter von Flächen.

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Leistungsfähigkeit der Beweidung wird stark unterschätzt

21.10.2018 19:50 Weidefan Unterstützung + Ergänzung

Aus Angst vor dem Abfressen einer Orchidee wird oftmals vergessen, dass eine angepasste Beweidung in der Gesamtbilanz beste Voraussetzung für die Förderung und Vermehrung der oftmals selten gewordenen Pflanzen schafft. Grasfresser lassen, so lange sie die Wahl haben und in geringer Dichte auf den Flächen gehalten werden, gerade die Kräuter stehen und schaffen gleichzeitig die Bodenstörungen, die den Samen ein geeignetes Keimbett bieten. Insbesondere die Ganzjahresbeweidung mit einer auf die natürliche Tragfähigkeit ohne Zufütterung ausgerichtete Tierdichte ist viel leistungsfähiger in ihrer Wirkung für die Biodiversität bei Pflanzen, Insekten und vielen anderen Organismengruppen als selbst auch heute noch die meisten Naturschutzfachleute ahnen. Der Besuch der noch viel zu wenigen großflächigen Weidelandschaften würde so manchen Fan der Wiesen überraschen. Hier braucht es manchmal auch etwas mehr Mut, Beweidung zuzulassen!

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Sonstiges

Schafzucht wieder fördern

03.11.2018 21:48 Butterfly Sonstiges

In diesem Zusammenhang fällt mir das Thema ein, dass es in Deutschland immer weniger Wanderschäfereien gibt. Diese leisten jedoch einen nicht zu unterschätzenden Beitrag für die Ausbreitung von Samen, da dieses sich in der Wolle der Tiere verfangen und so - bei Wanderschäferei - über weite Strecken verbreitet werden. In diesem Sinne kann ich mich Weidefan nur anschließen: Mehr Beweidung und vor allem endlich eine ordentliche Stückprämie für Schafhalter, da diese durch gesunkene Preise für Wolle, Milch und Fleisch der Schafe längst nicht mehr kostendeckend arbeiten können.

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Zustimmung!

05.11.2018 19:27 HerbertNickel Unterstützung + Ergänzung

Dem kann ich nur zustimmen. Unsere Landschaft wird seit mind. 20 Millionen Jahren beweidet (und zwar von richtig großen Tieren, Elefanten & Co.) und seit 200 Jahren gemäht. Die Riesentiere haben nicht nur Unmengen von entomologisch kostbarem Dung in die Landschaft gebracht, sondern auch Pflanzensamen verbreitet und Keimstellen geschaffen. Praktisch alle Insekten, Pflanzen, Vögel etc. haben über Millionen Jahre hinweg mit Elefant, Nashorn, großen Rindern (Bison, Auerochse), Wildpferd, Esel undundund zusammengelebt. Seit die alle weg bzw. im Stall sind (im Prinzip seit 200 Jahren, seit nämlich die Allmenden zu Beginn der Industrialisierung abgeschafft wurden), beginnen unsere Arten auszusterben. In den letzten 50 Jahren hat sich das noch beschleunigt, aber die Einstallung der großen Weidetiere ist ein Schlüsselproblem, dessen Bedeutung wir erkennen, wenn wir irgendwo wieder Rinder und Pferde in die Landschaft bringen. Dann gehen sofort die Insekten- und Vogeldichten in die Höhe.

 

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Beweidung ja, aber..

07.11.2018 19:24 ManfredFranz Ist eine Ergänzung

Beweidung ist sicher auf vielen Flächen eine geeignet Nutzung für den Erhalt der Biodiversität. Allerdings kommt es auch hier auf das wo, wann und wie an.

Nicht alle Flächen und Arten vertragen Beweidung; oftmals abhängig von Zeitpunkt, Besatzdichte und Tierart.

Leider sind die zur Verfügung stehenden Flächen nicht mehr groß genug, um das dem "freine Speil der Beweidungskräfte" zu überlassen.

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Glasglocken-Naturschutz bringt keinen Stopp des Artensterbens (Pflanzen und Tiere!) !!

22.10.2018 17:46 Kruse

Eine Vergeudung der Mittel, wenn weiter auf einen isoplierten Naturschutz unter der Glas-Glocke gesetzt wird!

Wir brauchen eine flächendeckende Durchsetzung der Rechte der Natur. Dazu müsste das Naturschutzrecht überarbeitet und wesentlich präzisiert und verschärft werden. Verhindert werden muss vor allem, dass örtliche Seilschaften den Naturschutz völlig unterlaufen und Naturschutzbehörden, -selbst bei massiven Verstößen!- nicht mit Sanktionen und Kompensationen usw. eingreifen! -- Derzeit ist in Deutschland (auch in NRW) ein effektiver Schutz der Hecken und Biotopverbundlinien nicht möglich (Die Massaker an Hecken und Bäumen gehen weiter!)!! --- Siehe auch AK Heckenschutz: http://www.hecke.wg.vu

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Unsicher, ob diese Maßnahme wirken wird / wirken kann

26.10.2018 16:38 Cheilosia Ist eine Ergänzung

 %hr geehrte Damen und Herren,

Ich bin mir leider nicht sicher, ob dieser Vorschlag / diese Maßnahme wirklich langfristig etwas zum Insektenschutz beitragen kann / wird.

Ich beobachte seit etwa 30 Jahren die Entwicklung von Schutzgebieten in der nördlichen Eifel (davon sind auch 2 Untersuchungsflächen des Emtomologischen Vereins Krefeld) Wir konnten in den Jahren 1989 bis 1991 einen Einbruch beispielsweise des Zwerg-Bläulings (Cupido minimus) um etwa 90 % verzeichnen, und das großflächig, von dem sich diese Falterart seitdem nicht wieder richtig erholt hat. Und das obwohl sich die Situation und der Zustand der Lebensräume nicht verändert hat. Der Rückgang der Insektarten hat auch längst die großen Schutzgebiete erfasst, auch diejenigen, wo aus floristischer Sicht der Artenrückgang derzeit gestoppt zu sein scheint.Mit freundlichen Grüßen

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Mit Kupfer töten, wie bei BioLand

27.10.2018 11:47 firstclaas Ist eine Ergänzung

Das rötliche Metall baut sich nicht ab, reichert sich vielmehr im Boden an und schädigt die dort lebenden Organismen. Es verringert die Biodiversität und vertreibt nützliche Tiere wie den Regenwurm. Früher interessierte das niemanden: Bis zu 60 Kilogramm Kupfer pro Hektar gelangten in den 60ern in einigen Regionen jedes Jahr in die Erde. Und dann will man der Bevölkerung immer noch klar machen, dass BIO der WEG sei. Wenn ich dies sogar  bei Green Peace lese, weiß ich nicht warum das UBA nix unternimmt, außer die konventionelle Landwirtschaft anzubrangern!

Zitat: Das Umweltbundesamt (UBA) möchte das Fungizid dennoch vom Acker verbannen, weil es auch im Boden als Gift wirkt.

WANN PASSIERT DAS ENDLICH?

Ich selber züchte und vermehre auf meinen Flächen div. Regenwurmarten mit großen Erfolg. Auch die anderen bodenbürtigen Insekten kommen bei der konservierenden Bodenbearbeitung nicht zu kurz. Der Verzicht auf den Pflug schützt gleichzeitig Wasser und Luft, nur so als positiven Nebeneffekt.

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Was leisten die Schutzgebiete im Kampf gegen das Insektensterben?

29.10.2018 14:42 Sebastian Sändig Ist eine Ergänzung

Es ist unbestreitbar, dass in vielen Schutzgebieten bedrohte Insektenarten leben. Trotzdem muss die Frage erlaubt sein, was Schutzgebiete leisten könnten, wenn ihre Pflege an den am stärksten gefährdeten Arten ausgerichtet würde. Unterscheidet sich die Waldbewirtschaftung in Naturschutzgebieten von der Waldnutzung außerhalb? In der Regel nicht – oder nicht in alle nötigen Richtungen!  Entspricht das „Management“ von Heiden und Magerrasen jener Nutzung, die zu ihrer großräumigen Verbreitung beigetragen haben? Auch das ist zu verneinen. Fast immer ist NSG-Pflege ein fauler Kompromiss mit anderen Ansprüchen, wie Erholung oder „Unberührtheit“ der Landschaft. Die Konsequenz: Was dem durchschnittlichen Naturempfinden nicht entspricht, fehlt in Schutzgebieten. Im Zweifel tut man lieber nichts, als sich den Zorn von „Wutbürgern“ zuzuziehen, die durch abgesägte Bäume oder freigelegte Rohböden irritiert werden. Die Folge ist eine permanente Gehölzverdichtung zu Lasten der gefährdeten Insekten.

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'Verwaldung' stoppen

31.10.2018 13:42 S. Geißler-Strobel Ist eine Ergänzung

Habitatverluste durch die "Verwaldung" unserer Offenlandschaften ist eine der Hauptursache des "Insektensterbens", die bislang kaum thematisiert wird. Dies betrifft in großem Umfang auch unsere Schutzgebiete (inkl. der gesetzlich geschützten Biotope) und der Trend ist ungebremst. Noch immer begünstigt eine Vielzahl an Förderinstrumenten weitere Gehölzentwicklungen im Offenland. Auch ehemalige TÜP und Abbaugebiete, vielfach letzte Rückzugsflächen für hochgradig gefährdete Offenland(-insekten)arten sollen künftig als "Wildnisgebiete"  der Gehölzsukzession überlassen werden. Hier bedarf es eines diametralen Richtungswechsels und umfangreicher Finanzmittel zur Zurückdrängung von Gehölzbeständen in den Schutzgebieten, andernfalls wird sich der Rückgang hochgradig gefährdeter Insektenarten weiter beschleunigen.

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Sinnvolle Schutzmaßnahmen für hochgradig gefährdete Insekten stehen häufig im Widerspruch zu rechtlichen Rahmenbedingungen

31.10.2018 06:13 F.Straub Unterstützung + Ergänzung

Die Biodiversität in Mitteleuropa erreichte um 1780 einen nacheiszeitlichen Höhepunkt. Viele heute stark bedrohte Arten waren damals häufig. Soll der Biodiversitätsverlust gedrosselt werden, müssen sich Schutzkonzepte am damaligen Landschaftsbild orientieren. Dieses war durch großflächige Weidelandschaften, kleinparzellierten Ackerbau, wilden Rohstoffabbau und übernutzte Wälder gekennzeichnet. Feuer wurde zur Weidepflege und Offenhaltung eingesetzt.  Rechtliche Regelungen eliminierten diese Nutzungsformen nach und nach, sodass sie heute aus unserem Landschaftsbild weitestgehend verschwunden sind. Damit einhergehend schwanden Strukturen wie kurzrasige, lückige Vegetation auf mageren Standorten, großflächige Brand- und Rohbodenflächen, weiträumige Wald-Weide-Übergänge etc.. Arten dieser Strukturen finden sich heute in den Roten Listen.  Selbst wenn der Wille da wäre, solche Nutzungen zumindest auf Naturschutzvorrangflächen wieder einzuführen, scheitert dies an der geltenden Rechtslage.

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Konkreter und verbindlicher Handlungsleitfaden für das Management von Schutzgebieten

04.11.2018 08:44 MaNu Ist eine Ergänzung

Die Krefelder Studie (Hallmann et al. 2017) hat gezeigt, dass die Biomasse der Insekten eben auch in unseren Schutzgebieten abgenommen hat. Dafür gibt es großskalige (überregional) [z. B. Fragmentierung, Stoffeinträge, Klimawandel], mittelskalige (aus der unmittelbaren Nachbarschaft wirkend) [z. B. fehlende Pufferzonen, Stoffeinträge, Grundwasserabsenkung] und kleinskalige negative Einflussgrößen (im Schutzgebiet) [z. B. Komplettmahd von Wiesen, Wegeausbau und intensive Mahd der Wegränder sowie die Anwendung von Pflanzenschutzmitteln]. Maßnahmen zur Eindämmung oder gar völligen Eleminierung mittelskaliger und kleinskaliger negativer Einflussgrößen können vor Ort umgesetzt werden. Dafür braucht es einen konkreten und verbindlichen Handlungsleitfaden [z. B. keine Komplettmahd von Grünflächen und kein Einsatz von Pflanzenschutzmitteln in Schutzgebieten].

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Mahd als Katastrophe

05.11.2018 20:24 HerbertNickel Ist eine Ergänzung

Wir wissen von zahlreichen seriösen Studien, welche u.a. in 2 Reviews zusammengefasst und bewertet sind (Humbert et al. 2009, Van de Poel & Zehm 2015), dass die Mahd für fast alle Artengruppen (von Amphibien und Reptilien über die meisten Insektengruppen) eine hohe Sterblichkeit, bis 80 %, verursacht. Ein räumlich-zeitlicher Versatz der Mahd bringt hier keinen Ausweg, obwohl das viele hoffen, denn wie soll denn ein Insekt auf einer Refugialfläche, die 2 Wochen später gemäht wird, seinen Lebenszyklus vollenden, wenn es überhaupt erst dahin gekommen ist? Tatsächlich sind es nur wenige Insektenarten, die langfristig mit der Mahd zurechtkommen, und allenfalls ein- bis zweischüriger. Selbst bei einer Sterblichkeit von nur 3 % und ein bisschen stochastischer Populationsschwankung ist damit ein Großteil der Arten nach 50 Jahren Mahd weg. Und die zunehmende maschinelle Perfektionierung (auch auf Naturschutzflächen!) rottet damit immer mehr Arten aus.

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Qualitätssicherung durch fachlich fundierte Maßnahmenplanung und -evaluierung

04.11.2018 12:25 Artenfreund Unterstützung + Ergänzung

Schutzgebiete wurden zum Zwecke der Erhaltung der Artenvielfalt geschaffen – ein Anspruch, dem viele dieser „designierten Biodiversitätsinseln“ nicht (mehr) gerecht werden.

Auf einige der Ursachen wurde in den bisherigen Beiträgen hingewiesen, jedoch fehlt es bereits an den nötigen Grundlagen. Mangels qualitativ hochwertiger Datengrundlagen ist schon die Formulierung klarer Zielvorgaben nicht möglich, was zur Folge hat dass gerade Schutzgebiete nicht selten zum Gegenstand ideologisch geprägter Auseinandersetzungen über den „richtigen Weg“ werden.

Die Schaffung einer soliden Datenbasis, Auseinandersetzung mit der spezifischen Entstehungsgeschichte des jeweiligen Gebietes – was in unserer alten Kulturlandschaft in aller Regel eine Nutzungshistorie sein wird – sowie Durchführung zielorientierter Maßnahmen und deren Evaluierung durch ein methodisch jederzeit nachvollziehbares Monitoring wären ein erfolgversprechender Weg zur Qualitätssicherung unserer Schutzgebiete.

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Zustimmung

05.11.2018 20:38 HerbertNickel Unterstützt den Vorschlag

Stimme voll zu. Monitoring und Evaluierung sind wichtig, und zwar nicht nur anhand einiger artenarmer Gruppen, sondern hochdiverser. Und die Tiere, v.a. die Insekten, müssen viel stärker berücksichtigt werden. Die lange favorisierte Grundannahme, dass es den Tieren automatisch gut ginge, wenn die Pflanzen gut gemanagt werden, hat sich als Fehlannahme erwiesen, denn sonst würden wir nicht von einem Insektensterben in Schutzgebieten sprechen. Es darf nicht immer nur ausschließlich um Einzelarten (Orchideen, Gladiolen u.ä.) gehen, sondern um artenreiche und typische Gemeinschaften. Dafür sollten mehrere funktionelle oder trophische Gruppen einbezogen werden.

Und jetzt die Preisfrage: Wie findet man jetzt für all diese vielen untersuchten Tierarten den besten Mahdzeitpunkt? Gar nicht, denn die Phänologien von 1000en von Tierarten in einer Gemeinschaft sind über die gesamte Saison verteilt. Das schonendste Management sollte dann häufig eine (wirklich!) extensive Beweidung sein.

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Bleibt ein Schutzgebiet ein Schutzgebiet?

04.11.2018 23:30 lasstwasbluehen Ist eine Ergänzung

Naturschutzgebiete können zu Landschaftsschutzgebieten heruntergestuft werden, diese können wiederum zu Bauland umgemünzt werden. Ein Ausbau sowie die Vernetzung von Flächen ist löblich, aber bitte hier, wie bei den Ausgleichsflächen, sollten einmal beschlossene Schutzmaßnahmen auch unangetastet bleiben!

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Stärkung Rechtsposition

07.11.2018 19:11 ManfredFranz Unterstützt den Vorschlag

In der Tat bedürfen die Schutzgebiete eine deutlich stärkere Rechtsstellung. Es kann nicht sein, dass die Ziele der Biodiversität im Zweifel in so gut wie allen Fällen weggewogen werden bzw. alle Nutzungsinteressen einen höheren Stellenwert bekommen. Hier braucht es klarere und stärkere rechtliche Vorgaben. Ausnahmen von Schutzgebietsvorgaben müssen eindeutig formuliert sein und deren Überwindung an deutlich höhere Maßstäbe gekoppelt sein - also der Ausschluss wirtschaftlicher oder infrastruktureller Gründe für die Rechtfertigung von Eingriffen.

 

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Naturschutzgebieter teilweise toter Lebensraum

06.11.2018 09:07 HeikoBothe Ist eine Ergänzung

Wir haben hier vor Ort ein großes Naturschutzgebiet mit angrenzenden Landschaftsschutzgebieten, das vornehmlich den bestimmten ideologischen Schutzzielen gilt: Seeadler, Fischotter, Laubfrosch, Moorente etc.

Da wo die die Wiesen teilweise vernässt und sich die Natur, selber überlassen wird, hat sich der Lebensraum für Insekten exteremst zurück entwickelt, ist teilweise Lebensfeindlich für Insekten.

Es muss ein umdenken in vielerlei Hinsicht passieren auch im Naturschutzbereich, Schutzziele sollten nachhaltiger verfolgt werden.

Es kann nicht sein das ein Nerzprogramm mit tausenden von € aufgelegt wird in einem Brut und Rastgebiet. Moorenten ausgesetzt werden für teuer Geld und das Raubzeug sich das Lätzchen umbindet.

Wo Gebiete verbuschen, findet kein Vogel Nahrung, wenn Grünland unter Wasser gesetzt wird kann es keine Insekten geben und schon gar keine Bienen.

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ist neutral

Ökologie nicht verstanden

07.11.2018 19:13 ManfredFranz ist neutral

Was bitte sollen "idologische" Schutzziele sein?

 

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Nicht kleinster gemeinsamer Nenner

06.11.2018 12:21 rino.kubisch Ist eine Ergänzung

Das Ergebnis dieses Plans von Bund und Ländern darf aber nicht, wie bisher üblich, der kleinste gemeinsame Nenner sein und vor den Interessen großer Lobbyverbände einknicken. Er muss reale starke Verbesserungen für Insekten, aber auch Pflanzen durchsetzten.

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Keine Pestizidanwendungen in Schutzgebieten

07.11.2018 11:57 PANGermany Unterstützung + Ergänzung

Die Anwendung von Pestiziden sollte in Schutzgebieten grundsätzlich untersagt sein.

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Finanzierung für Biotop- und Artenschutz

07.11.2018 13:05 MaxHerzog Unterstützung + Ergänzung

Ich kann mich nur anschließen und unterstreichen, dass es notwendig ist entsprechende Finanzierungsmodell bereitzustellen mit dem aktiver Biotop- und damit auch Artenschutz betrieben werden kann.
Viele Naturschutzgebiete befinden sich, vorallem in Brandenburg, in einem schlechten Erhaltungszustand, da kaum ausreichend Mittel für die Pflege vorhanden sind. Oft überlagern sie sich mit ehemaligen Truppenübungsplätze, Bergbaufolgelandschaften etc. die eben NICHT Agrarförderfähig sind. Offenlandstandorte mit höher Bedeutung für die Insektenvielfalt sind eben keine "Selbstläufer", sondern bedürfen einer anhaltenden und dauerhaften Unterhaltung.

Es ist nicht langfristig möglich die Verantwortung für den Erhaltungszustand der Schutzgebiete auf ehrenamtliche Gebietsbetreuer und engagierte Vereine abzuwälzen. Denn hier fehlt es an Nachwuchs.


Biodiversität ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe und muss entsprechend betrachtet werden.

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Verzicht / Untersagung Nutzung

07.11.2018 19:03 ManfredFranz Ist eine Ergänzung

Schutzgebiete müssen das sein, was ihr Name vermuten lässt. Ohne drastische Einschränkungen der sog. ordnungsgemäßen Land- und Forstwirtschaft ist ein effektiver Schutz nicht möglich.

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negative Entwicklung der verfügbaren Nährstoffe in Grünland-NSGs ?

08.11.2018 14:48 Hungerfalter Ist eine Ergänzung

Auf landwirtschaftlichen Flächen besteht eine Verpflichtung zur Humuserhaltung. Sollte nicht auch die tatsächliche Nährstoffverfügbarkeit betrachtet werden?

Ca und die Mikronährstoffe werden nahezu vollständig mit der Ernte entzogen, da diese Nährstoffe von der Pflanze nicht rückverlagert werden können. Dies betrifft insbesondere die Grünlandbestände mit dem Schnitt nach der Blüte.  

Ca spielt für die bedarfsgerechte, selektive Nährstoffaufnahme der Pflanze und das Wurzelwachstum eine zentrale Rolle.

Heidelberger Professoren haben bei der Fruchtfliege herausgefunden, dass Ca für das Insektengedächtnis essentiell ist. 

Zu beachten ist auch die unterschiedliche Wirkung von Nitrat, Ammonium und Harnstoff. Kulturpflanzen sollen mehr Ureasen haben.

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