Bürgerbeteiligung zum Aktionsprogramm Insektenschutz
Zurück zur letzten Ansicht

7.1 Der Bund wird bis 2019 gemeinsam mit den Ländern ein bundesweites Insektenmonitoring entwickeln und ab 2020 erproben und umsetzen

25.09.2018 12:05 cps-redaktion

Dazu gehört:

  • Konzeptionelle Entwicklung, Erprobung und Etablierung des Insektenmonitorings
  • Weiterentwicklung von Erfassungsmethoden, IT-gestützten Erfassungstools und Datenaufbereitung, -management und -analyse
  • Unterstützung der Länder bei der Umsetzung des Insektenmonitorings
  • Qualifizierung der Fachverbände und Unterstützung beim Aufbau organisatorischer Strukturen, so dass sie sich am Insektenmonitoring langfristig beteiligen können

Beschreibung: Mit dem Insektenmonitoring sollen bundesweit repräsentative, standardisiert erhobene Daten zu Langzeitveränderungen von Insekten bereitgestellt werden. Das Insektenmonitoring soll sich als weiterer Baustein in das Gesamtkonzept des umfassenden bundesweiten Biodiversitätsmonitorings einfügen. Der Bund wird 2019 ein wissenschaftliches Monitoringzentrum zur biologischen Vielfalt einrichten, das auch zur Weiterentwicklung des Insektenmonitorings beitragen wird.
 

23 Kommentare 182 stimme zu 3 enthalte mich 4 stimme nicht zu 485 Gelesen

Kommentierung ist nicht geöffnet

Sonstiges

Alles Ehrenamt...davon kann niemand eine Familie ernähren....danke dafür

10.10.2018 16:53 Oedothoraxapicatus Sonstiges

Habe 1998 mein Bio Diplom gemacht. Entomologie....es gab keinerlei Jobs...Taxonomie der alten Schule wurde als Liebhaberei abgetan...und jetzt wo das Kind in den Brunnen gefallen ist...

Wer soll das Monitoring durchführen?

Wieder die EhrenamtlerInnen?

Ich glaube es reicht!

Hier muss Geld in die Hand genommen werden und es müssen Stellen geschaffen werden, von denen Menschen und Familien leben können.  

Das fordert auch  Professor Schrödl aus München vom ZSM (Biodiversitot).

Wenn diese Gesellschaft die Forschung wieder mal nicht ernst nimmt und genau wie die sozialen Jobs in der Pflege der Lächerlichkeit preis gibt so ist dieses ganze Programm zum Scheitern verurteilt.

Mein Appell: Aktiviert dass Wissen der Absolventen die nicht für ein Taschengeld arbeiten konnten und in bezahlte Jobs gewechselt sind um eine Familie gründen zu können. Viele haben ihr Herz zerrissen und würden mit Freude alles geben um zu helfen. 

Holger

 

0 39 Kommentar gefällt mir 3 Kommentar gefällt mir nicht

Ist eine Ergänzung

zu lange

10.10.2018 21:48 hopper27 Ist eine Ergänzung

Prinzipiell eine sehr wichtige und lange überfällige Sache. Unklar ist allerdings, warum das so lange entwickelt werden muss. Konzepte wurden bereits vor Jahren entwickelt und internationale Standards existieren auch schon lange.

0 16 Kommentar gefällt mir 3 Kommentar gefällt mir nicht

ist neutral

Meine Meinung

11.10.2018 15:20 Robin Asmus ist neutral

Also das ist ja alles richtig und gut, aber wir haben jetzt im Moment das größte Insektensterben der Geschichte! Und dann kommen Sie mit einen Plan ab 2020? Sie sind schon 5 Jahre an der Regierung und das großer Insektensterben ist schon länger bekannt. Sie hätten leztes Jahr das Insektenmonitoring mit den Ländern besprochen und dieses Jahr angefangen. Aber Nein, wieder nur gerede und nichits wirksames wird gemacht. Immer!!! Nicht nur Insektenschutz, sondern auch die Energiewende oder beim Verkehr. Das muss sich ändern. Wir brauchen, JETZT, besseren Insektenschut und nicht eventuell in 2 Jahren. 

0 21 Kommentar gefällt mir 1 Der Kommentar gefällt mir nicht

Unterstützt den Vorschlag

spät...

11.10.2018 20:42 BerndBrot Unterstützt den Vorschlag

Forschung und langjähriges Monitoring sind gut, kommen aber (zu) spät. Maßnahmen müssen sofort einsetzen.

Die Ursachen sind bekannt: Monokulturen und stoffliche Einträge.

1 21 Kommentar gefällt mir 4 Kommentar gefällt mir nicht

Ist eine Frage

Wirklich???

04.11.2018 19:46 WernerTischner Ist eine Frage

Die Ursachen sind eben nicht bekannt sondern nur spekulativ. Warum gibt es heute weniger Insekten als vor 30 Jahren, obwohl sich die Flächen in der Biolandwirtschaft in den letzten 30 Jahren von 0 auf ca. 7 % erhöht haben? Und es seither so viele Umweltmaßnahmen gab, die anscheinend nicht gewirkt haben. Aber es ist wahr: es ist sehr spät und muss jetzt durch mehr Aufwand wett gemacht werden. Leider kann man nicht in der Zeit zurück, aber vielleicht kann man alte Forschungen neu auswerten.

5 Kommentar gefällt mir 1 Der Kommentar gefällt mir nicht

Sonstiges

siehe 7.3

15.10.2018 13:12 Peter Sonstiges

vielleicht reicht ja eine der Maßnahmen (siehe 7.3.), bzw. vernünftige Koordination ohne Mittel bürokratisch zu verschwenden 

0 3 Kommentar gefällt mir 1 Der Kommentar gefällt mir nicht

Unterstützt den Vorschlag

Grundvoraussetzung

17.10.2018 13:35 Manfred Eidelloth Unterstützt den Vorschlag

Da es keinerlei solide Daten aus der Fläche gibt, schon gar nicht in der vollen Breite der Insektenarten, sondern fast nur regionale Daten für einige wenige Artengruppen, ist ein solides Monitoring unabdingbare Voraussetzung, um überhaupt einen Bedarf an Maßnahmen abschätzen zu können. 
Das bisherige fehlen solcher Daten stellt den Sinn und Zweck des aktuellen Aktionismus weitgehend in Frage. 
Die ganzen Blühflächen-Programme z.B. sind zwar hübsch anzusehen, es sind dort aber kaum seltene Insekten zu finden.
Echte Problem haben wir nach meiner Beobachtung eher bei Arten mit hochspezifischen Biotopansprüchen. Und genau deren Biotope werden leider totgeschützt statt sie zu erhalten. Siehe z.B. das so hochgelobte Grüne Band. Dieses war, besonders durch den offenen Todestreifen, bis zur Wende ein extrem wertvolles Biotop. Jetzt gibt es dort fast nur noch Mode-Biotope, in denen keine Arten mehr vorkommen, die in der angrenzenden Kulturlandschaft nicht auch zu finden sind.

0 15 Kommentar gefällt mir 5 Kommentar gefällt mir nicht

Unterstützt den Vorschlag

Wissenschaftler mit einbeziehen

20.10.2018 18:27 uteasti Unterstützt den Vorschlag

Wir haben so viele Wissenschaftler die jeweils auf ihren Gebieten die Insekten vor Ort genauestens beobachtet haben.Sie kennen die Habitate, Biotope ,wie sie aussehen müssen und was notwendig ist! Sie haben das Wissen von Langzeitstudien! Alle an einen Tisch und Konzepte erarbeiten und umsetzen.

Mit fallen da so viele ein, Paul Westrich ,der mit vielen weiteren Wissenschaftlern unsere Wildbienen erforscht und vor Ort seine Beobachtungen gemacht hat, Prof. Werner Kunz der unsere Schmetterlinge genauestens kennt, genau wie Dr.Andreas Segerer, Prof. H. Reichholf und so viele weitere.

Wir haben Sie die Leute , wir müssen sie nur auch endlich mal mit einbeziehen!

0 22 Kommentar gefällt mir 0 Kommentar gefällt mir nicht

Ist eine Ergänzung

Verzögerungstaktik! -- Monitoring soll von den bereits lange bekannten Ursachen für das Artensterben ablenken!

22.10.2018 17:36 Kruse Ist eine Ergänzung

Da gerade Bauernverband und Chemie-Industrie so etwas andauernd und verstärkt fordern und gleichzeitig nicht sofort die eigentlich nicht kostenintensiven Massnahmen (wie neue Hecken, Dauerblühstreifen, Biotopverbundlinien...) ergriffen werden und vor allem die flächendeckende Vergiftung mit Pestiziden, Kunstdünger und massive Güllenetsorgung (wegen der überbordenden und klimaschädlichen "Fleischproduktion") vehement verteidigt wird, ist das die falsche Richtung!  --- Jürgen Kruse, AK Heckenschutz: http://www.hecke.wg.vu

 

1 11 Kommentar gefällt mir 7 Kommentar gefällt mir nicht

Ist eine Ergänzung

sofortige Ergreifung von Maßnahmen und unabhäniges (!) Monitoring schließen sich nicht aus

06.11.2018 10:26 Rohrdommel3000 Ist eine Ergänzung

natürlich sollte es oberste Priorität haben, sinnvolle Maßnahmen sofort zu ergreifen. Allerdings sehe ich keinen Grund, warum man nicht zeitgleich ein unabhängiges,  wissenschaftliches und großflächiges Monitoring angehen sollte. Diese Forschung ist enorm wichtig, um gerade solche Themen wie das Insektensterben sachlich zu diskutieren und die Reaktion der Insektenwelt auf Umwelt- und Klimaveränderungen besser nachzuvollziehen und für die Zukunft abschätzen zu können. Ich halte es außerdem für sehr wichtig, der Chemie-Industrie mit gut fundierten Fakten entgegentreten zu können.

11 Kommentar gefällt mir 0 Kommentar gefällt mir nicht

Unterstützung + Ergänzung

Übersehenes Insektensterben: Wurde der staatlichen ökologischen Forschung ein Armutszeugnis ausgestellt?

25.10.2018 09:40 Ecologist Unterstützung + Ergänzung

Die Tatsache, dass die Daten auf denen die Aufsehen erregende Studie zum Insektenrückgang in Deutschland von Hallmann, Sorg et al. ausschließlich auf der jahrelangen, überwiegend ehrenamtlich erbrachten Arbeiten der Krefelder Entomologen basiert, ist eigentlich eine Ohrfeige ins Gesicht der Art der Förderung der „öffentlichen“ Forschung im Themenkreis Naturschutz/Insekten/Biodiversität in Deutschland in den letzten Jahrzehnten. Den Zorn und die Enttäuschung, die aus einigen posts sprechen ist absolut nachvollziehbar. Gut ausgestattete Stiftungs- Professuren, und Stipendien, SFB´s und insbesondere Langzeit-Studien und Forschungen sind erforderlich um die Wissenserosion noch aufzuhalten. Natürlich ist es absolut sinnvoll und erforderlich ehrenamtliche Ökologen, Entomologen mit einzubinden, aber von ihnen den Ausgleich fehlender quasi staatlicher Aktivitäten zu erwarten halte ich nicht für korrekt!

1 16 Kommentar gefällt mir 0 Kommentar gefällt mir nicht

Sonstiges

Eins der Basisprobleme: fehlende oder 'falsche' Ausbildung

25.10.2018 11:13 Synuchus Sonstiges

Man kann sich heutzutage an den Universitäten und Lehrstühlen lange umsehen, bis man jemanden findet, der a) Entomologie betreibt und b) sich mit der heimischen Fauna auseinander setzt und c) diese heimische Fauna an einen nennenswerte Anzahl Studenten weiter vermittelt.

Es ist sicher schick und nicht unwichtig, die australische Ameisenfauna oder das Baumkroneninventar mittelamerikanischer Wälder zu erforschen. Dafür gibt´s auch Fördergelder. Wenn die Studierenden, Doktoranden und auch Professoren heute aber die Fauna vor der Haustüre nicht mehr erkennen und dafür die Ehrenamtlichen einspringen müssen, liegt tatsächlich etwas im Argen.

20 Kommentar gefällt mir 0 Kommentar gefällt mir nicht

Unterstützt den Vorschlag

Längst überfällig, fast schon zu spät

25.10.2018 10:57 Synuchus Unterstützt den Vorschlag

Monitoring von Insekten wurde viel zu lange vernachlässigt, der Kenntnisstand an den meisten Universitäten sträflich zu Gunsten profitversprechender Studiengänge ausgetrocknet und eingestampft. Schön - dises Kind ist in den Brunnen gefallen, die verbliebenen Artenkenner ziehen sich den (spärlichen) Nachwuchs eben selber heran.

Vor rund 20 Jahren traf sich eine Gruppe Entomologen, verglichen ihre Ergebnisse und Trendanalysen und stellten fast unisono fest, dass die Situation schlimm sei und kaum noch zu verschlimmern wäre. Damals kante man eben die katastrophale Situation von heute nicht.

Ein Monitoring tut not, auch wenn es den aktuellen Trend nicht aufhalten kann, wenn nicht gleichzeitig drastische Gegenmaßnahmen ergriffen werden, die seit JAHRZEHNTEN bekannt sind. Das kostet Geld, aber das ist ein Bruchteil dessen, was an Gewinnen derer eingefahren wird, die das Artensterben nach wie vor (z. T. staatlich subventioniert) mitverantworten.

0 16 Kommentar gefällt mir 2 Kommentar gefällt mir nicht

Unterstützung + Ergänzung

Monitoring darf Maßnahmen nicht verzögern

26.10.2018 01:23 SRH Unterstützung + Ergänzung

Ohne damit zu meinen, dass man die Sache nicht angehen sollte, halte ich sie doch für sehr aufwändlig. Eine repräsentative Aufnahme der Insektenbestände, mit ihren unterschiedlich langen Lebenszyklen, unterschiedlichen Reaktionen auf Umwelteinflüsse usw, müsste methodisch äußerst vielseitig sein; dazu zeit- und personalintensiv. Wer soll das zuverlässig und einheitlich durchführen? Ich bekomme an der Uni jedenfalls kaum Artenkenntnisse vermittelt. 

Unbedingt versuchen, aber mit Maßnahmen, die bloß "gesunden" Menschenverstand benötigen nicht auf Ergebnisse warten!

Flächengröße der Felder beschränken und Randbiotope deutlich stärker bezuschussen.

Energiepflanzen - und Futtermittelanbau reduzieren, bzw. nicht fördern (> 50% Ackerflächen). Weniger Fleisch = weniger Gülle = weniger N-Eintrag = höhere Artenvielfalt. 

Weg von "multifunktionalen Flächen" - Viele Arten haben sehr spezielle Ansprüche, wie soll eine Fläche, auf der gleichzeitig Erträge erwirtschaftet werden, diese erfüllen?

 

 

 

0 15 Kommentar gefällt mir 3 Kommentar gefällt mir nicht

Ist eine Ergänzung

Monitoring

31.10.2018 11:57 TB Ist eine Ergänzung

Natürlich ist es notwendig wissenschaftliche und vergleichbare Monitoringprogramme zu intitialisieren und dafür auch richtig Geld in die Hand zu nehmen. Eine Fokussierung auf Fluginsekten ist sicherlich in Ordnung, aber man darf dabei auch nicht die nicht flugfähigen Arthropden. Auch diese Insekten und andere müssen in das Monitoring einbezogen sein. Außerdem ist die Flugaktivität ja je nach Art unterschiedlich. Die besser ausbreitungsfähigen Arten fliegen in der Regel mehr und weiter - und gerade unter den anderen sind überwiegend spezialisierte und gefährdete Arten.

Daneben ist es auch notwendig, dass an den Unis vermehrt in Richtung Artenkenntnis und Bestimmung ausgebildet wird. Die molekulare Bestimmung lässt noch zu viele Unsicherheiten (nahe verwandte Arten können nicht oder nur mit sehr teuren Mitteln unterschieden werden) und außerdem ist bisher nur ein vergleichsweise kleiner Teil der 45.000 deutschen Mehrzeller damit verlässlich bestimmbar.

0 9 Kommentar gefällt mir 0 Kommentar gefällt mir nicht

Ist eine Ergänzung

Praktischer Naturschutz jetzt muss Vorrang haben

01.11.2018 23:56 Betonica31 Ist eine Ergänzung

Die Idee an sich ist ja nicht falsch, aber wir brauchen primär keine Forschung und noch mehr Konzepte und Pläne, sondern endlich eine Umsetzung. Seit Jahrzehnten stelle ich eine Erosion fest von Monitoring zu Planung und Konzepten bis hin zur Umsetzung. Das einzig Wichtige, nämlich das, was man in der Fläche sieht, bleibt sehr oft auf der Strecke. Manchmal habe ich den Eindruck, das ist Absicht ... Also bitte endlich handeln und so viel praktischer Naturschutz wie irgend möglich!

0 5 Kommentar gefällt mir 2 Kommentar gefällt mir nicht

Sonstiges

Handeln !!

03.11.2018 22:06 MOEHRER13 Sonstiges

Ich glaube es gibt schon viel Wissen zu diesem Thema, es muss endlich gehandelt werden.

0 4 Kommentar gefällt mir 2 Kommentar gefällt mir nicht

Ist eine Ergänzung

Warum nicht das Konzept von Rothamsted übernehmen?

06.11.2018 09:38 schlaumeyer Ist eine Ergänzung

In Großbritannien zählt man seit den 60er-Jahren Blattläuse und Nachfalter mit den stets gleichen Fangsystemen. Das System wurde bereits von vielen anderen Ländern übernommen. Warum orientiert man sich jetzt nicht daran, anstatt für Millionen von Euro sich etwas Neues auszudenken? Von den Kosten her bleibt das Monitoring in Rothamsted auch im Rahmen, siehe dazu: https://schillipaeppa.net/2018/10/24/wenn-man-sagt-insekten-sind-wichtig-dann-muss-man-das-so-machen/

0 4 Kommentar gefällt mir 0 Kommentar gefällt mir nicht

Unterstützung + Ergänzung

Wie sieht die Finanzierung aus?

06.11.2018 17:16 Peer Unterstützung + Ergänzung

Ein professionelles Monitoring kann die Umsetzung dringend notwendiger Maßnahmen unterstützen und steuern. Es stellt sich die Frage nach der Finanzierung. Das BMU profitiert z.B. gerade aktuell stark von der überwiegend ehrenamtlichen Arbeit, z.B. der des Entomologischen Vereins Krefeld. Wenn eine Professionalisierung gewollt ist, muss der Bund Mittel dafür bereit stellen. Das Ehrenamt übernimmt schon viel zu viel staatliche Aufgaben im Naturschutz.

1 4 Kommentar gefällt mir 0 Kommentar gefällt mir nicht

ist neutral

Allein der politische Wille zählt

07.11.2018 20:00 Oedothoraxapicatus ist neutral

Die Ministerin und die Wissenschaft sprechen unisono davon wie wichtig Insekten für uns sind.

Wenn hier keine 400 Mio. investiert werden sollte sich die Politik schämen.

1 Der Kommentar gefällt mir 0 Kommentar gefällt mir nicht

Unterstützt den Vorschlag

Unterstützung von Fachgesellschaften und Fachämtern

06.11.2018 20:51 AB_1 Unterstützt den Vorschlag

Forschung ist dringend notwendig, darf aber nicht davon ablenken, jetzt zu handeln.  Wir wissen genug, um zu handeln.

Bzgl Forschung  sollten Möglichkeiten geschaffen werden, das Ehrenamt und dessen Kapazitäten tatkräftig zu stärken, indem sich die Fachgesellschaften und Verbände professionalisieren können, u.a. mit einer Geschäftsstelle mit  1-2 Stellen.   Es wäre wünschenswert, wenn sie in 2019 die Möglichkeit haben, ihre Communities zu aktivieren und Testläufe zu machen, damit ein  bundesweites Monitoring 2020 auch wirklich starten kann.

Gleichzeitig sollten auch die Landesämter mit Personal unterstützt werden, um auch intern  Kapazitäten aufzubauen und das Monitoring langfristig zu begleiten. Wichtig wäre, auf bestehende Strukturen aufzubauen, und diese zu unterstützen - mit konkreten, längerfristigen Perspektiven.

Für das Monitoringzentrum wäre eine vernetzte Struktur mit Einbindung von verschiedenen Expertisen sinnvoll, die integrativ gemeinsame Prozesse und Zusammenarbeit fördert.

0 2 Kommentar gefällt mir 0 Kommentar gefällt mir nicht

Ist eine Frage

Forschungsprogramme für lebensgrundlagenerhaltende Maßnahmen sollten uns wie diese selbst nicht zu teuer sein!

07.11.2018 12:39 Holzbiene Ist eine Frage

Insekten gehören zum Erhalt unserer Nahrungsmittelkette. Von ihnen hängt unser Leben wohl mehr ab als von einem technisch hochentwickelten Roboter, der außer töten noch Soldatenleben retten kann?

Warum bekommen Forschungsprogramme für lebensgrundlagenerhaltende Maßnahmen wie solche gegen Insektensterben weniger Aufmerksamkeit von vielen europäischen und deutschen Politiker*innen als Forschungsprogramme für hochtechnische militärische (u.a. Kampfroboter- oder nukleartechnische) Entwicklungen, neben deren Finanzetats der der Lebensgrundlage Umwelt- und Naturschutz lächerlich erscheint? Wie wollen/können Sie diese Tatsache verändern hin zu mehr Hoffnung für das Überleben aller Menschen und Tiere?

0 3 Kommentar gefällt mir 0 Kommentar gefällt mir nicht

Ist eine Ergänzung

Ergebnisse sind bereits vorhanden - Maßnahmen sind bekannt

07.11.2018 23:41 AlexGeiss Ist eine Ergänzung

In den vergangenen Jahren wurden viele Maßnahmen gefördert, die auf Kosten der Natur gingen: Flächenfraß, Pestizide, Effizienzverbesserungen. Immer mit dem Ziel, die Wirtschaft zu verbessern.

All das brachte uns dorthin, wo wir heute sind.

Unterstützen Sie Forschung wirkungsvoll UND starten Sie jetzt schon erste Maßnahmen.

Wichtig ist, dass heute längst bekannt ist, welche Maßnahmen für Insektenschutz greifen würden.

Wichtig ist, dass der Nutzen des Insektenschutz auch der Gesundheit dient.

Wichtig ist, dass Gesundheitsschutz vor Industrieschutz geht.

 

0 1 Der Kommentar gefällt mir 0 Kommentar gefällt mir nicht