Bürgerbeteiligung zum Aktionsprogramm Insektenschutz
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7.3 Der Bund wird 2019 ein wissenschaftliches Monitoringzentrum zur biologischen Vielfalt einrichten, das auch zur Weiterentwicklung des Insektenmonitorings beitragen wird

25.09.2018 12:06 cps-redaktion

Beschreibung: Das Insektenmonitoring kann nicht isoliert stehen, sondern muss Bestandteil eines umfassenden Biodiversitätsmonitorings sein. Das Monitoringzentrum wird eingerichtet, um das Biodiversitätsmonitoring zu stärken und weiterzuentwickeln, die Aktivitäten zu koordinieren, das Datenmanagement zu verbessern und über die Ergebnisse des Monitorings zu informieren. 

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Software, welche die räumlichen Auswirkungen von Blühwiesen präsentiert

10.10.2018 21:19 Kai_Behncke Ist eine Ergänzung


Von Google gefördert sitzen wir aktuell an einer Software, welche die Auswirkung insektenfreundlicher Blühwiesen verdeutlichen wird (Release im Frühjahr):

https://impactchallenge.withgoogle.com/deutschland2018/charities/pro-insektenschutz

http://blumiger-lkos.de/initiatoren-von-blumiges-melle-blumiger-landkreis-gewinnen-beim-google-finale-20-000-euro/

Dieses wird eine Plattform, welche stetig ausgebaut wird und definitiv in den Folgejahren auf weiteren wissenschaftlichen Input angewiesen sein wird.

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Zweites Link ist kaput

07.11.2018 16:38 brot Sonstiges

Das zweite Link ist todt.

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siehe 7.1

15.10.2018 13:13 Peter Sonstiges

Doppelaktionismus vermeiden, vielleicht kannt der Teil von 7.1. hier integriert werden

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vorhandene Daten der Landwirtschaft integrieren

16.10.2018 22:37 Imkerverband Rheinland-Pfalz e.V. Ist eine Ergänzung

Die Landwirtschaft produziert mit jeder Pflanzenschutzmittelanwendung neue Daten und ist selbst der größte Feldversuch in Echtzeit. Die Landwirte dokumentieren die Anwendungen bisher in ihren Unterlagen. Stattdessen sollten diese Daten in ein zentrales Kataster direkt von den Landwirten online eingetragen werden und der Auswertung für die Biodiversitätsstudien zu Verfügung stehen. Am besten ist eine EU-Weite Erfassung die auf die bereits bestehende Flächendatenbank der EU zugreift. Der Einfluss oder eben auch der nicht-Einfluss von Pestiziden auf die Biodiversität könnte so ohne zusätzliche wissenschaftliche Versuche überprüft werden. Kosten können eingespart werden, Landwirte können ohne zusätzliche Arbeit am gesellschaftlichen Projekt mitwirken. Werden dann noch die Daten aus den Gewässererhebungen in dieses Kataster eingefügt entsteht aus dem geplanten deutschen Biodiversitätsmonitoring ein umfassendes europäisches Umweltkataster.

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Monitoring-Endbericht

25.10.2018 17:48 Kai_Behncke Ist eine Ergänzung

Ein Beitrag zum Insektenmonitoring wurde innerhalb des ehrenamtlichen Projektes "Blumiges Melle" geleistet:

https://www.umweltschutz-und-lebenshilfe.de/wildbienenmonitoring_endbericht_blumiges_melle.pdf

Einige zentrale Erfahrungen aus der Projektlaufzeit:

* Viele, viele Menschen wollen aktiv werden, "trauen" sich aber nicht so recht
(weil sie oft "Angst" haben, etwas falsch zu machen).
Nimmt man sie "an der Hand" (und nimmt ihnen die Sorge), dann sind sie oftmals mit sehr hohem persönlichen Einsatz dabei

* Auch Blühwiesen, welche im ersten Jahr nicht so wachsen wie erhofft, können bei einer entsprechenden Pflege (Mahd und Mahdgut abtragen)
im zweiten Jahr ein "Volltreffer" sein

* Blühwiesen sind nur ein Teil eines Insektenschutzess. Erst durch das Zusammenspiel mit Nisthilfen im nahen Umfeld leisten diese einen maßgeblichen Beitrag.

* Durch das Monitoring festgestellt: Eine im zweiten Jahr wachsende Blühwiese zieht eine höhere Artanzahl, als im ersten Jahr an

 

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