Bürgerbeteiligung zum Aktionsprogramm Insektenschutz
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8.1 Der Bund wird sich bei den Verhandlungen zum künftigen Mehrjährigen Finanzrahmen der EU dafür einsetzen, die EU-Naturschutzfinanzierung insbesondere in der Gemeinsamen Agrarpolitik der EU (GAP) zu verbessern, um eine bessere Finanzierung von Insektenschutz sicherzustellen

25.09.2018 12:12 cps-redaktion

Beschreibung: Ohne zusätzliche Mittel wird es nicht möglich sein, das Insektensterben zu stoppen. Der Bund ist bereit, seiner Verantwortung gerecht zu werden und Mittel für Maßnahmen gegen das Insektensterben bereitzustellen, auch wenn nach dem Grundgesetz primär die Länder für die Finanzierung des Naturschutzes verantwortlich sind. An dieser Stelle werden verschiedene finanzwirksame Maßnahmen aus den anderen Handlungsbereichen zusammengestellt und beziffert.

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Und wenn die Verhandlung in Brüssel scheitert? Woher kommt dann das Geld?

22.10.2018 17:45 MagnusWessel Unterstützung + Ergänzung

Hier braucht es einen Plan B!

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Fordern wir doch vom deutschen Finanzausschuss mehr Geld für den Umweltschutz

07.11.2018 13:42 Feldmaus Ist eine Ergänzung

als für die Bundeswehr! Als für militärische Forschungsausgaben! Als für (versteckte) Subventionen für gefährliche Energiekonzerne, Bank- und Waffengeschäfte.

Setzen wir den Umweltschutz als Priorität an!

Umweltschutz ist Überlebensschutz für die Gegenwart!

Es ist Naturschutz, Wasserschutz, Bodenschutz, Schutz unserer Atemluft, Tierschutz, Arbeitsschutz, Gesundheitsschutz, Schutz des Zusammenlebens von Jung und Alt, Gesund und Krank, Schutz jedes Menschenlebens ungeachtet seiner Herkunft oder Beschaffenheit!

Sind wir Menschen anderes als Natur? Haben wir Achtung vor uns selbst! Nicht vor dem großen Reichtum weniger, sondern vor dem Schutz des Schwächsten!

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Unbedingt mehr Mittel erreichen

04.11.2018 14:20 Holzbiene Unterstützung + Ergänzung

und gleichzeitig eigene Möglichkeiten ausschöpfen!

Wesentlich mehr für Natur-/Artenschutz ausgeben als nur einstellige %-Beträge wie bisher!

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Neue Finanzierungsoptionen

04.11.2018 19:57 WernerTischner Unterstützung + Ergänzung

Man braucht innovative Finanzierungen, ein interessantes Beispiel ist die EEG-Umlage bei Strom. Damit wollte man die Energiewende zumindest teilwese finanzieren. Damit wurden immerhin 2017 ca. 30 Mrd. € eingesammelt! Vielleicht könnte man so was auch hier umsetzen?

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Struktur der GAP nachhaltig machen!

05.11.2018 20:13 urs Unterstützung + Ergänzung

Die Finanzstruktur der GAP muss geändert werden. Basis für die Verteilung der Gelder darf nicht die Fläche sein sondern der Beitrag zum Erhalt einer kleinteiligen, lebensfreundlichen, insektenfreundlichen Landschaft und zu Anbaumethoden, die den Boden, den Humus, die Artenvielfalt und damit unsere Lebensgrundlage langfristig schützen.

In dem Paket sind dann auch Maßnahmen gegen das Insektensterben enthalten.

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Für lebensgrundlagenerhaltende Maßnahmen mehr in den Finanztopf als für militärische Ausgaben!e

07.11.2018 12:14 Holzbiene Ist eine Ergänzung

GAP als Finanzierungs-Basis für landwirtschaftliche Flächen ist überlebt! "Unsere Lebensgrundlage langfristig schützen" - ja, wir müssen uns fragen, was schützt sie wie schnell am besten?

Die Luft, das Wasser, das Trinkwasser, den Mutterboden, den tieferen Boden?

Welche Mittel werden dafür benötigt? Welche (Steuer-)Gelder wurden und werden wieder verschleudert? Welche Gelder können außer heute veröffentlichen Steuer-Verschwendungen noch vergeudet (etwa Finanzierung und Subventionen von Waffen, Kriegsgeräten und kriegstechnischen Forschungsgeldern bis 2023 im 5stelligen Milliardenbereich) oder für lebenserhaltende Maßnahmen eingesetzt werden? 

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Entschuldigung, es muss in meinem Kommentar heißen: 2stelligen anstelle 5stelligen Mrd.-Bereich

07.11.2018 12:48 Holzbiene Sonstiges

1,5 Mrd. Forschungsgelder für europäische Militärforschung bis 2019.

Forschungsgelder Insektensterben erst ab 2020?

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Sie nennen das Baby beim Namen!

05.11.2018 21:34 KevinAtkins Ist eine Ergänzung

Ich begrüße, dass hier endlich mal das Baby beim Namen genannt wird: Sie schreiben, dass "nach dem Grundgesetz primär die Länder für die Finanzierung des Naturschutzes verantwortlich" sind. Das ist fatal, denn welches Bundesland leistet sich ein derartiges Programm, wenn die Nachbarbundesländer nicht mitziehen? Hier muss auf bundespolitischer Ebene eingegriffen werden! Nur mit gesetzlichen Vorgaben vom Bund sowie dessen finanzieller Unterstützung sind hier langfristige Erfolge zu verbuchen. 

Es geht also nicht nur um eine Finanzspritze (ganz egal woher sie kommt), sondern vor allem auch um einen tragenden politischen Willen über Landesgrenzen hinaus!

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Finanzielle Beiträge durch Verursacher

06.11.2018 23:59 lasstwasbluehen Ist eine Ergänzung

Es gibt doch die Diskussion, ob man die Verursacher an den Kosten für den Naturschutz beteiligt. Von der Industrie, die ihre Abwässer in die Flüsse leitet, bis zu den Landwirten, die zu viel Gülle ausbringen, sollten alle beteiligt werden. Bislang werden die Kosten zur Abwasserreinigung etc. von der Allgemeinheit getragen. Würden die Verursacher beteiligt, würden sie sich zweimal überlegen, was sie in der Natur "abladen" und die Kosten würden nicht nur von EU-Entscheidungen abhänging sein.

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Ich kann nicht glauben, Deutschland ist so arm und kann es nicht leisten.

07.11.2018 16:48 brot Sonstiges

Deutschland ist ein von den reichsten Laender der Welt. Sie hat das Geld und kann Naturschutz leisten. Punkt. Bitte nicht anders sagen - es beschimpft unseres Intelligenz. Die Frage ist, ob der Bund *Lust hat*, das Geld auszugeben.

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