Bürgerbeteiligung zum Aktionsprogramm Insektenschutz
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8.2 Der Bund wird ab 2020 Mittel in Höhe von 50 Mio. € / Jahr für den Insektenschutz in einem Sonderrahmenplan in der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“ (GAK) bereitstellen

25.09.2018 12:13 cps-redaktion

Beschreibung: Ohne zusätzliche Mittel wird es nicht möglich sein, das Insektensterben zu stoppen. Der Bund ist bereit, seiner Verantwortung gerecht zu werden und Mittel für Maßnahmen gegen das Insektensterben bereitzustellen, auch wenn nach dem Grundgesetz primär die Länder für die Finanzierung des Naturschutzes verantwortlich sind. An dieser Stelle werden verschiedene finanzwirksame Maßnahmen aus den anderen Handlungsbereichen zusammengestellt und beziffert.

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Ist eine Ergänzung

aber keine weiteren versteckten Subventionen...

11.10.2018 20:44 BerndBrot Ist eine Ergänzung

Die Gelder müssen vom Naturschutz verwaltet werden und die Wirksamkeit muss evaluiert werden.

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Sonstiges

Wir brauchen keinen private Vetternwirtschaft !!!

04.11.2018 19:34 smilla Sonstiges

Die Verwaltung der Gelder muss dem Staat überlassen bleiben. Wir brauchen keinen private Vetternwirtschaft !!!!!!!

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Unterstützt den Vorschlag

Bestäubungsprämie für Bienen

16.10.2018 21:24 1 Unterstützt den Vorschlag

Die Honigbienen erbringen jährlich deutschlandweit eine Bestäubungsleistung im Wert von 2 Mrd. €!

Hierbei handelt es sich um einen aktiven Beitrag der Imkerinnen und Imker zum Artenschutz und zur Erhaltung der Biodiversität.

Für diese Leistung gebührt den Imkern Anerkennung in Form einer finanziellen Unterstützung. Ob eine solche Förderung als Prämie je Bienenvolk oder anhand anderer Kriterien bemessen wird, darüber kann man gerne diskutieren ...

Mein Vorschlag: 50,- €/Bienenvolk und Jahr - das dürfte in etwa der eingangs erwähnten Bestäubungsleistung entsprechen.

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Sonstiges

Geld, Geld, Geld

04.11.2018 19:36 smilla Sonstiges

Geld, Geld, Geld. Alle wollen nur Geld. Is ja doll!!!!

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Ist eine Ergänzung

Und die Wildbienen?

05.11.2018 21:40 KevinAtkins Ist eine Ergänzung

Als Imker finde ich Ihre Idee erstmal "nett", aber sie führt am Ziel vorbei. Die Bestäubungsleistung ist nicht allein auf Honigbienen beschränkt, die der Imker hält, sondern umfasst ebenso Wildbienen, Käfer, Schmetterlinge und Motten. Wenn nur die Imker das Geld bekommen, wohin fließt es dann und was ist mit den anderen Bestäubern? 

Honigbienen sind effektive Bestäuber von Monokulturen und reichen, aber ähnlichen Blütenangeboten, aber in einer hoffentlich angestrebten artenreichen Landschaft, sind Wildbienen die besseren Bestäuber.

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Sonstiges

Wildbienen

07.11.2018 16:13 Nicoleadh Sonstiges

Nur kurz zur Ergänzung: Die Honigbiene leistet einen kleinen Beitrag zum bestäuben der Pflanzen, effizienter sind Wildbienen, von denen wir fast 600 Arten haben. Mal ganz abgesehen von anderen Bestäubern. Es ist wichtig, dass Gelder in den Schutz für alle Insekten fließen.

Es ist ja schon traurig genug, dass der Mensch erst mit viel Geld bestochen werden muss, damit er für eine Sache handelt, ohne die der Mensch sowieso nicht überleben kann.

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ist neutral

Maßlos überschätzt

08.11.2018 12:42 ManfredFranz ist neutral

...dann aber bitte auch eine Abgabe der Imker an den Naturschutz für die Beeinträchtigungen der wild lebenden und heimischen Nektarsucher und Bestäuber. Für die bedeuten gepäppelte Bienen nämlich eine oft übermächtige Konkurrenz.

Und keine Angst: Wildbienen, Fliegen, Käfer, Falter etc. sind locker in der Lage, unsere Pflanzen zu bestäuben. Man darf sie halt nicht totspritzen. 

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18.10.2018 10:04 ClausWittke Unterstützung + Ergänzung

Dies klingt deutschlandweit eher nach einem Tropfen auf den heißen Stein. Grundsätzlich stimme ich der Aussage zu, jedoch sollte ein vielfaches des Betrages möglich sein, um die Lebensgrundlage zu erhalten.

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Zugang und Einsatz der Fördermittel erleichtern

21.10.2018 21:08 Weidefan Unterstützung + Ergänzung

Man kann nur hoffen, dass die neuen Förderprogramme nicht mit den gleichen oder gar noch schlimmeren bürokratischen Rahmenbedingungen belegt werden, wie die bereits bestehenden bundes- oder EU-Programme. Die viel zu umfangreichen bürokratischen Anforderungen an Antragserstellung, Durchführung und Abrechnung der Projekte bindet viel zu viel der im Naturschutz benötigten Arbeitskraftkapazitäten. Hier bedarf es schlankerer Programme mit weniger Verwaltungsaufwand und dafür mehr Effizienz.

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Vertrauen ist gut Kontrolle ist besser

01.11.2018 01:17 Das_Landei Unterstützung + Ergänzung

Geförderte Maßnahmen müssen IMMER auch nachhaltig geprüft werden!

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Nicht ohne zusätzliche Mittel, aber nur 1% aus 5 Mrd.?

04.11.2018 14:06 Holzbiene Unterstützung + Ergänzung

In Deutschland stehen im Rahmen der GAP jährlich Direktzahlungen im Wert von über fünf Mrd. Euro zur Verfügung. Von diesem Betrag werden nur 4,5 Prozent in die zweite Säule umgeschichtet. Eine Umschichtung bis zu 15 Prozent wäre jedoch möglich und mindestens nötig. Ist diese bereits beantragt, für 2020 bewilligt?

50 Mio. € wären 1%. Kommen die zu 4,5 oder 15% hinzu?

Für all die Vorhaben doch nicht mal ein Tropfen!?

 

 

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Sonstiges

Bescheidene Mittel

04.11.2018 19:18 Bonsack Sonstiges

Das sind Peanuts im Vergleich zu Rüstungsausgaben und fehlende Bienen werden uns stärker einschränken als fehlende Panzer.

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50 Mio.€ / Jahr ist definitiv viel zu wenig!!!

04.11.2018 19:31 smilla Ist eine Ergänzung

50 Mio.€ / Jahr ist definitiv viel zu wenig!!! Das 30-fache wäre hilfreich.

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Zu wenig

06.11.2018 22:01 KOSieg Unterstützung + Ergänzung

In Anbetracht der Wichtigkeit und akuten Dringlichkeit des Themas Insektenschutz und seiner Relevanz für eine lebenswerte Zukunft, halte ich 50 mio EUR p.a. für deutlich zu wenig.

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Ist eine Frage

Erst ab 2020?

07.11.2018 13:17 Feldmaus Ist eine Frage

Warum dauert es so lange bis mehr Mittel bereitgestellt werden können? Mir erscheint diese Summe sehr sehr gering - im Vergleich zu wirtschaftlich bedeutenden Ressorts.

Wie schnell kann das Grundgesetz geändert werden, dass Natur sich nicht an Bundes-Grenzen hält, wissen wir offensichtlich immer noch nicht?

 

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