Bürgerbeteiligung zum Aktionsprogramm Insektenschutz
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8.3 Der Bund wird ab 2020 Mittel in Höhe von 25 Mio. € / Jahr für den Insektenschutz in den einschlägigen Bundesförderprogrammen bereitstellen

25.09.2018 12:14 cps-redaktion

Dazu gehören insbesondere:

  • das Bundesprogramm Biologische Vielfalt (einschließlich Maßnahmen zur Umsetzung des Masterplans Stadtnatur)
  • das Bundesprogramm "Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landnutzung"
  • das Förderprogramm Auen im Rahmen des Bundesprogramms Blaues Band Deutschland

Beschreibung: Ohne zusätzliche Mittel wird es nicht möglich sein, das Insektensterben zu stoppen. Der Bund ist bereit, seiner Verantwortung gerecht zu werden und Mittel für Maßnahmen gegen das Insektensterben bereitzustellen, auch wenn nach dem Grundgesetz primär die Länder für die Finanzierung des Naturschutzes verantwortlich sind. An dieser Stelle werden verschiedene finanzwirksame Maßnahmen aus den anderen Handlungsbereichen zusammengestellt und beziffert.

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Förderung regionaler Projekte möglich?

10.10.2018 13:47 Kai_Behncke Ist eine Frage

Schön wäre es auch, wenn nicht nur Projekte "Bundesweiter Bedeutung" gefördert werden (wie in den Richtlinien des BFN verankert), siehe: https://biologischevielfalt.bfn.de/insektenaufruf.html,
sondern INSBESONDERE
auch kleinere, lokale/regionale Projekte "vor Ort". Denn dort leben ja die Menschen, welche ggf. bereit sind, sich ehrenamtlich zu engagieren. Ist so etwas geplant?

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Hinweis der Moderation

Ihr Kommentar auf www.dialog.bmu.de

12.10.2018 10:49 moderation-hs Hinweis der Moderation

Sehr geehrte Nutzerin, sehr geehrter Nutzer,

vielen Dank für Ihre Frage zum Online-Dialog zum Aktionsprogramm Insektenschutz.

Wir freuen uns, dass Sie am Beteiligungsprozess zu den Maßnahmenvorschlägen des BMU für das Aktionsprogramm Insektenschutz teilnehmen. Wir möchten betonen, dass wir an einem konstruktiven Dialog interessiert sind. Daher freuen wir uns, wenn Sie Ihr Anliegen ggf. als eigenen Bürgervorschlag in die Diskussion miteinbringen.

Sollten Sie noch weitere Fragen oder Hinweise haben, wenden Sie sich gerne an uns unter insektenschutz@ifok.de.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Moderationsteam, im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit

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Ihre Frage auf www.dialog.bmu.de

15.10.2018 17:18 moderation-ma2 Ist eine Frage

Sehr geehrte Nutzerin, sehr geehrter Nutzer,

vielen Dank für Ihre Frage zum Online-Dialog zu den Maßnahmenvorschlägen des BMU für das Aktionsprogramm Insektenschutz.

Ihre Frage ist bei uns eingegangen; wir haben sie an die entsprechende Fachabteilung im Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit weitergeleitet. Sobald uns eine Antwort vorliegt, werden wir uns mit Ihnen in Verbindung setzen.

Sollten Sie noch weitere Fragen oder Hinweise haben, wenden Sie sich gerne an uns unter insektenschutz@ifok.de.

Wir freuen uns über Ihre Beteiligung!

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Moderationsteam, im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit

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Förderbedingungen niedrigschwelliger ansetzen

11.10.2018 12:33 Kai_Behncke Ist eine Ergänzung

Wir machen uns ein wenig Sorgen bez. der eingesetzten Förderung.
Werden Rahmenbedingungen wie aktuell bei den Vorgaben des BFN eingesetzt
(bundesweite Bedeutung der Maßnahme notwendig, Leuchtturmprojekte gewollt, sehr hohe wissenschaftliche Standards als Grundvoraussetzung für eine Unterstützung)...so ist das zwar einerseits nachvollziehbar, bei der Brisanz des Insektensterbens jedoch
würden eine Vielzahl von motivierten Akteuren "abgeschreckt" bzw. aufgrund von "kleiner" Infrastruktur ausgeschlossen...Es besteht einmal mehr die Gefahr einer "Elfenbeinturmförderung" (und wer hat schon die Muße wochenlang an einem Antrag zu sitzen)...

Es wäre interessant zu erfahren, wie die Rahmenbedingungen für mögliche Förderungen tatsächlich aussehen werden, wenn z.B.
die "Naturfreunde aus Hintertupfingen am See" (oder wo auch immer) auf sagen wir mal 10 Hektar Blühwiesen anlegen und (vor allen Dingen) mehrere Jahre lang pflegen wollen...

Haben die eine Chance auf Unterstützung?

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Hinweis der Moderation

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12.10.2018 10:46 moderation-hs Hinweis der Moderation

Sehr geehrte Nutzerin, sehr geehrter Nutzer,

vielen Dank für Ihre Frage zum Online-Dialog zum Aktionsprogramm Insektenschutz.

Wir freuen uns, dass Sie am Beteiligungsprozess zu den Maßnahmenvorschlägen des BMU für das Aktionsprogramm Insektenschutz teilnehmen. Wir möchten betonen, dass wir an einem konstruktiven Dialog interessiert sind. Daher freuen wir uns, wenn Sie Ihr Anliegen ggf. als eigenen Bürgervorschlag in die Diskussion miteinbringen.

Sollten Sie noch weitere Fragen oder Hinweise haben, wenden Sie sich gerne an uns unter insektenschutz@ifok.de.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Moderationsteam, im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit

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Anregung

15.10.2018 11:00 Kai_Behncke Ist eine Ergänzung

Extra beim BFN nachgefragt, ob auch regionale Projekte möglich sind (nicht lokale sondern wirklich umfassende regionale, wie z.B. "Blumiger Landkreis Osnabrück").

 

Die Antwort: " Für eine Förderung im Bundesprogramm Biologische Vielfalt ist ein erhebliches Bundesinteresse zwingend erforderlich. Regionale Projekte sind nur unter bestimmten Voraussetzungen (z.B. Einzigartigkeit der Region (Bsp. Hotspot), Modellvorhaben, bundesweite Ausstrahlung) förderfähig.

Ergo: Aus diesem Topf wird es für Basisgruppen leider kaum möglich sein, Förderungen zu beziehen. Wir wünschen uns eine Möglichkeit, dass auf lokaler /regionale Ebene eine biotopvernetzende Blühwiesen-Anlage (z.B.) gefördert wird. Nicht um reich zu werden (ehrenamtlicher Naturschutz ist ja in de rRegel kostenlos, das ist auch ok), sondern um einfach eine probate Möglichkeit zu haben, loszulegen.

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Es braucht zusätzlich 25 Millionen, keine Umverteilung der Mittel in den Bundesprogrammen

22.10.2018 17:54 MagnusWessel Unterstützung + Ergänzung

Die Forderung ist gut, es fehlt nur das Wort "Der Bund wird ab 2020 ZUSÄTZLICH Mittel in Höhe von 25 Mio. € / Jahr für den Insektenschutz in den einschlägigen Bundesförderprogrammen bereitstellen.

Insektenschutz ist eine zusätzliche Aufgabe, die zusätzliche Investitionen braucht, damit die anderen Maßnahmen in den Programm nicht zu kurz kommen.

Wenn im jetzigen Haushalt allein 16 Millionen bereits für das Auenprogramm eingeplant sind und jede Maßnahme irgendwie auch gut für Insekten ist, wird ja kaum etwas zusätzlich zum bereits geplanten möglich.

Es muss also bei jedem Förderprogramm speziell für den Insektenschutz eine bestimmte Summe Geld aufgestockt werden, die insgesamt mindestens 25 Millionen ergibt. Sonst wird wenig neues möglich.

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kommen diese 25 Mio.€ 'On Top'???

04.11.2018 19:43 smilla Ist eine Frage

Werden die 25 Mio.€ von den 50 Mio.€ angedachter Förderung abgezwackt, oder kommen diese "On Top"???

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Zu wenig

06.11.2018 22:06 KOSieg Unterstützung + Ergänzung

Auch hier scheinen mir die vorgesehenen Mittel von 25 mio EUR p.a. deutlich zu wenig. Die Erhaltung der Insekten in ihrer Vielfalt ist eine der zentralen Herausforderungen unserer Zeit.

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