Bürgerbeteiligung zum Aktionsprogramm Insektenschutz
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9.2 Der Bund wird 2019/2020 eine Beratungsstelle Insektenschutz einrichten

25.09.2018 12:18 cps-redaktion

Dazu gehört:

  • Beratung über Informationsangebote zum Insektenschutz
  • Beratung über Fort- und Weiterbildungsangebote zum Insektenschutz
  • Vermittlung von Kontakten zu Akteuren, die im Insektenschutz aktiv sind
  • Information über vorbildliche Initiativen gesellschaftlicher Akteure für den Insektenschutz

Beschreibung: Es gibt eine große Bereitschaft in der Gesellschaft, sich für den Insektenschutz zu engagieren. Oft fehlt es aber an Informationen über Insekten und Insektenschutz. Hier soll die Beratungsstelle über Informationsangebote und Handlungsmöglichkeiten informieren.

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dringend nötig

10.10.2018 22:16 hopper27 Unterstützt den Vorschlag

Eine solche Beratungsstelle wäre dringend nötig. Gerade momentan gibt es viele Menschen in Deutschland, die etwas tun möchten. Die Naturschutzverbände können dies nicht ehrenamtlich bewältigen und ebensowenig können dies Insektenforscher. Hier wird dringend Personal benötigt.

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Gute Sache

12.10.2018 15:06 Perhessi Unterstützt den Vorschlag

Ich finde das ist eine sehr gute Idee! Ich hätte mich gefreut so eine Anlaufstelle zu haben bei der Anlage unseres Garten 2010. Ich musste zig teure Bücher bestellen und einige Kurse buchen um einen naturnahen, insektenfreundlichen Garten zu bekommen.

Da ich im Verwanden- und Freundeskreis oft um Rat gebeten werde, weiß ich das das Interesse sehr groß ist.

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Sonstiges

14.10.2018 10:50 Gartenphilosophin Sonstiges

Tja, ich denke, es gibt viele Informationen im Netz um sich selber damit so zu beschäftigen, das am Ende ein ausreichendes Wissen entstehen kann.
Für mich wäre eine Förderung bestimmter guter Forenseiten sinnvoller und eine Bündelung schon bestehender Seiten in ein Netzwerk.
Da kann sich dann jeder weiter schlau machen.
Eine Sache, die sehr viel Spass macht, sich selber schlau zu lesen, schlau zu sehen und dann weiter daran zu lernen.
Beste Grüße
Die Gartenphilosophin

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Gute Idee

14.10.2018 15:45 Yorela Unterstützt den Vorschlag

Viele Menschen würden gerne Insekten und Kleintieren helfen, finden aber keinen Anfang. Wichtig wäre eine gute Vernetzung der Beratungsstelle. Den Hinweis von Gartenphilosophin aufgreifend wäre eine Auflistung kompetenter Internetseiten gut, da die Fülle an Informationen im Netz viele Menschen verunsichert. Darüber hinaus richten viele Seiten mit - sicherlich gut gemeinten - Tipps mehr Schaden als Nutzen an.

Da ein flächendeckendes Netz aus Beratungsstellen wahrscheinlich kaum umsetzbar ist, könnten neben Naturschutzverbänden auch "SoLaWi's" und privat organisierte Gruppen aus den Bereichen Permakultur, naturnahe Gartengestaltung o.ä. dazu beitragen, das Angebot erheblich zu erhöhen. Sicher helfen auch Privatpersonen, die insektenfreundliche Gärten besitzen und Erfahrungen teilen.

Vorraussetzung wäre, dass potentielle Helfer auch erfahren, wo sie sich melden können.

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Allgemeine Information

Verbände beraten schon - Dopplestukturen vermeiden

02.11.2018 17:21 LandArt Allgemeine Information

leider kann man ja beobachten, dass zu vielen themen zentrale nationale vernetzungsagenturen augebaut werden, die doch nicht in die flächen runter kommen (beispiel renn.stellen). fördern sie stattdessen subsidiär institutionen, die es schon gibt, z.b. umweltverbände in den ländern und weiter unten in den regionen.

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Insektenbeauftragte vor Ort

04.11.2018 14:10 Waspenterprise Ist eine Ergänzung

Im Moment kann man sich Informationen zu Insekten (schutz) eher mühsam aus dem Internet zusammen suchen. Eine Beratungsstelle sollte über den neuesten Stand und Best Practice genau informiert sein und alle verfügbaren Informationen bündeln und auch verbreiten, Dazu wäre die Einrichtung einer Internetseite zum Insektenschutz sinnvoll, die gut mit anderen Seiten verlinkt ist. Etwa Anbieter von Modulen für sinnvolle und artgerechte Insekten - Nisthilfen.

Es sollte vor Ort in allen Städten "Insekten-beauftragte" geben, die vernetzend tätig sind. Zum Beispiel öffentliche Träger, Kirchengemeinden, Vereine oder Firmen informieren, wie sie auf ihrem Gelände insektenfreundlich tätig werden können. Es gibt solche Initiativen vereinzelt und die sollten vernetzt werden. In unserer Stadt gibt es interkuturelle Gärten und seit neuestem auch "essbare öffentliche Beete". Diese Projekte können auch mit dem Insektenschutz vernetzt werden.

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Aufklärung bis in den privaten Bereich

04.11.2018 16:13 Lavendel54 Unterstützung + Ergänzung

Bis jetzt werden die unermütlichen Aktivitäten von Umweltverbänden kaum gewertschätzt.Sie betreiben schon lange Beratung, Weiterbildung und aktiven Schutz.  In der konventionellen Landwirtschaft, besonders bei den Bauernverbänden und vielen Politikern sind sie das Feindbild.

Wäre schön, wenn eine "echte" Haltung aus der Politik erkennbar würde.

Die Beratung von Kommunen, Genehmigungsbehörden, Bauträgern, Gartenbaubetrieben und die nötigen Gesetzesänderungen für mehr Vielfalt in Städten und Gemeinden bis in die Bürgergärten, müßen dringend verabschiedet werden. (Einfalt in der Bepflanzung, Steinwüsten, zu viel versiegelte ungenutzte Flächen)

 

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Taten statt reden

04.11.2018 20:05 WernerTischner Ist eine Ergänzung

Es muss aber verhindert werden, dass dann nur wieder über Insektenschutz geredet wird und nicht viel getan wird. Vorträge und Beratung sind wichtig und gut, aber wer setzt es um? Das kann man dann auch nicht nur den Privatpersonen oder Ehrenamtlichen überlassen, die es dann schaffen oder auch nicht!

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