Bürgerbeteiligung zum Aktionsprogramm Insektenschutz
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9.5 Der Bund wird zur Bewusstseinsbildung bei Bürgerinnen und Bürgern über die Bedeutung von Insekten beitragen und neue Informationsangebote über individuelle Handlungsmöglichkeiten und über politische Aktivitäten zum Insektenschutz schaffen

25.09.2018 12:22 cps-redaktion

Dazu gehört:

  • Aufbau und Ausbau von Plattformen mit Informations- und Bildungsangeboten für Kinder, Jugendliche und die breite Bevölkerung zum Thema Insekten, -schutz, -rückgang und Aktivitäten zum Insektenschutz
  • Durchführung weiterer Kommunikationsmaßnahmen
  • Festlegung des neuen Themenschwerpunkts für 2019/2020 bei Projektwettbewerb und Kommunikationsmaßnahmen auf "Insekten schützen – gemeinsam für die Vielfalt der Natur" im Rahmen der "UN-Dekade Biologische Vielfalt 2011-2020"

Beschreibung: Durch Informationsangebote und Kommunikationsmaßnahmen sollen die breite Öffentlichkeit über Insekten, ihre Bedeutung für die Ökosysteme und die Menschen sensibilisiert werden und die Bürgerinnen und Bürger über politische Aktivitäten zum Insektenschutz und die Einflussmöglichkeiten jedes Einzelnen informiert werden. Dazu gehören auch Handlungsoptionen im Bereich des nachhaltigen Konsums und einer insektenfreundlichen Gestaltung und Pflege von Haus und Garten. Dies trägt zur Stärkung des Verantwortungsgefühls bei und steigert die Handlungskompetenz des/der Einzelnen.
 

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Ist eine Ergänzung

Ein Ergänzungsvorschlag und einige Erfahrungen

10.10.2018 21:12 Kai_Behncke Ist eine Ergänzung

Wir versuchen in der Kommunikation einen etwas anderen Weg zu gehen, als es "klassische Naturschutzprojekte" tun,
viel Selbstironie, viel Humor, und trotzdem ernsthaft und dennoch seriös:

Naturschutz als unterhaltsame Anekdoten auf Facebook und Co.:
Geschichten z.B.:

http://blumiger-lkos.de/initiatoren-von-blumiges-melle-blumiger-landkreis-gewinnen-beim-google-finale-20-000-euro/
http://blumiger-lkos.de/zoff-bei-der-anlage-einer-bluehwiese-in-hasbergen-aber-ende-gut-alles-gut/
http://blumiger-lkos.de/biotopvernetzung-durch-behoerden-behindert-keine-bluehwiesen-auf-dauergruenland-erlaubt-lassen-die-bluehwiesenpiraten-sich-das-gefallen/
http://blumiger-lkos.de/sensation-bluehwiesenheumonster-in-deutschland-gesichtet/
http://blumiger-lkos.de/heute-hunderte-wildblumenstaeusse-verschenkt/

Einpflanzbares Naturschutzbuch für Kinder:
https://www.youtube.com/watch?v=mMlH_-hpaWo&t=2s
https://www.youtube.com/watch?v=dYx8sizaE7A

 

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Unterstützt den Vorschlag

14.10.2018 16:19 Yorela Unterstützt den Vorschlag

Für eine Sensibilisierung der breiten Öffentlichkeit werden weitere Plattformen im unendlichen WWW und ein Projektwettbewerb nicht ausreichen, sind aber ein guter Ansatz. Funk und Fernsehen wären vielleicht eine zusätzliche Unterstützung.

Desweiteren haftet dem Naturschutz unverständlicherweise immer noch z.T. ein Negativ-Image an. Nicht jeder kann sich mit Baumbewohnern im Hambacher Forst identifizieren und ältere Generationen denken gern an die "Verrückten in selbstgestrickten Wollpullis" aus den 80/90ern.

Es sollten mehr Personen des öffentlichen Lebens einbezogen werden, die eine Art Patenschaft für verschiedene Projekte übernehmen könnten. Es gibt sicher genug junge und junggebliebene Prominenz aus Musik, Sport, Film ..., die dazu beitragen könnte, Natur- und Umweltschutz als etwas ganz normales zu betrachten. "Alternativ", "Demonstration", "dreckiger Garten" oder "ungepflegtem Aussehen" sind Assoziationen, die für manchen abschreckend wirken.

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Sonstiges

Großkampagne in ganz Deutschland - an allen möglichen Stellen

04.11.2018 19:13 PIT Sonstiges

Wie yorela schreibt ist gut !

Doch bitte nicht von "dreckigen Gärten" reden, die " naturnahen" Gärten sind nicht DRECKIG !!!

Wenn wir solche u.ä. falsche Formulierungen nutzen, dann hat die Aktion keinen Erfolg.

Ob es hilft paar " PROMIS" vor die " KARRE" zu spannen, glaube ich weniger.

Wenn, dann müssen es " NATUREXPERTEN" sein !

Ich tue für meinen Teil schon Jahrzehnte was in meiner Kleingartenparzelle, in Punkto Naturschutz, naturnah gestalten usw., da brauche ich keine Kampagne, doch bin ich auch vom Fach, was leider ja nicht bei allen Bürgern/ Verantwortlichen beruflich möglich ist. Also muß doch eine gute Aufklärungskampagne her, diese hinzubekommen, sehe ich noch nicht. Die Beteiligung hierbei ist für mich noch viel zu gering. Auch ich habe nur durch Zufall von der BMU - Aktion erfahren.

Warum schreiben nicht auch mal die oft kritisierten Ämter, Firmen, Personen, warum sie es so falsch machen, oder warum sie nicht anders können. Vielleicht sehen wir dann auch neue Anhaltspunkte ?

 

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In Bebauungspläne Versiegelungsquote

15.10.2018 10:13 Steinherr73 Ist eine Ergänzung

Es wird der Flächenfraß durch Siedlungsfläche oft dadurch verharmlost, dass die Gärten nicht als versiegelt zu zählen wären - leider wird der kümmerliche, nicht verbaute Rest des Grundstücks zugepflastert, zugeschottert und mit hässlichstem Alibi-Grün garniert. Hier kann nur noch Loriots Steinlaus überleben.

Hier muss deutschlandweit eine max. Versiegelungsquote des nichtüberbauten Flächenanteils in die Bebauungspläne - die Nachverdichtung zerstört bereits genug Siedlungsgrün.

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Bezieht das Potential der Balkone mit ein - wir brauchen mehr bunte, grüne, lebendige Balkone!

30.10.2018 07:13 BirgitSchattlingBioBalkon Unterstützung + Ergänzung

Seit 2 Jahren werbe ich als Balkonbotschafterin online für das Potential der Balkone für Artenvielfalt, Selbstversorgung, Heranführen an die Natur, Entspannungsort. In den allermeisten Veröffentlichungen wird nicht auf die Balkone hingewiesen. Auch hier "Dazu gehören auch Handlungsoptionen ... von Haus und Garten. " Natürlich sind Balkone mit enthalten, aber durch einen deutlichen Augenmerk auf die Vielzahl der Balkone/Terrassen/Fensterbretter könnte eine starke Sensibilisierung der Bevölkerung erfolgen, sich durch den eigenen Balkon der Natur wieder anzunähern, auf Insekten zu schauen, diese zu fördern, sich ihrer Bedeutung für die Produktion von Lebensmitteln wahr zu werden, sich den Regelungsmechanismen der Natur anzunähern. Balkone bieten nahe Praxis. Mir geht es darum, daß bitte in den Veröffentlichungen explizit Balkone mit angesprochen werden und Förderprogramme/Anreize aufgelegt werden, daß mehr Menschen ihre Balkone naturnah und zur Selbstversorgung nutzen. Jeder Meter zählt!

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Guter Ansatz

03.11.2018 23:36 Butterfly Ist eine Ergänzung

am besten eine breit angelegte Medienkampagne - nicht nur ein paar Faltblätter, die in den Gemeinden ausliegen... Je größer, desto besser, damit es auch der letzte Steinwüsten-Unkrautfrei-Gartenbesitzer mitbekommt.

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Das wird nicht reichen

04.11.2018 20:10 WernerTischner Unterstützung + Ergänzung

Bewustseinsbildung ist gut, nötig und sinnvoll aber vermutlich muss man auch harte Fakten schaffen: Verbote, Zwänge. Zwischen Wissen und die Umsetzung des Wissens liegen oft Welten. Es müssen vermutlich leider gesetzliche Wege gefunden werden, damit die Bevölkerung ihren "inneren Schweinehund" überwinden muss.

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Sonstiges

Ergänzung zu: das wird nicht reichen

05.11.2018 08:56 Johi Sonstiges

so ist es doch tatsächlich, ein Beispiel: Jeder hat eigentlich eine Mülltonne. Totzdem werfen zu viele Leute Müll in die Landschaft. Hätten die Leute keinen Müll, könnten sie ihn auch nicht in den Fluss werfen.

Entweder muss es für die Leute unmöglich sein, sich "falsch" zu verhalten, oder so unbequem wie möglich.

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Ich pflichte Tischner bei !

06.11.2018 09:10 PIT Ist eine Frage

Wenn es den Leuten ans Geld geht, dann reagieren sie meist, sonst tun es nur Wenige.

Wer Interesse und fachliches Wissen hat würde es tun, die Masse jedoch ohne Zwang leider nicht.

wir sehen es doch im Strassenverkehr und anders wo!

Doch je mehr Gesetz/ Verordnung, umso mehr Kontrolle und Bürokratie wird nötig. Wer soll das in den Ämtern noch leisten, zusätzlich geht nicht, mehr Personal geht nicht ( Geld fehlt in den Kommunen ), Ehrenamt geht nicht - was sollen die noch alles kostenlos tun ?

Hier habe ich im Moment auch keine Lösung ?

Doch es gibt ja genug gutbezahlte Leute in den oberen Ebenen, die müßten ja eine/ mehrere Lösungen suchen?

Oder wie wäre es mit Politikern, die Ihren " JOB" " verloren haben ?

Bald ich ja die Aktion vorbei, wann und wo und wie lesen wir Bürger, wie es weitergeht ???

 

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Antwort der Moderation

Ihre Frage auf www.dialog.bmu.de

06.11.2018 09:52 moderation-hs Antwort der Moderation

Sehr geehrte Nutzerin, sehr geehrter Nutzer,

vielen Dank für Ihre Frage zur Online-Beteiligung zu den Maßnahmenvorschlägen des BMU für das Aktionsprogramm Insektenschutz.

Zu Ihrer Frage können wir Ihnen gerne folgendes mitteilen:

Nach Abschluss der Laufzeit des Online-Dialogs werden die Ergebnisse ausgewertet, aufbereitet und dann dem zuständigen Fachreferat zur Verfügung gestellt, das für die Erarbeitung des Gesamtentwurfs des Aktionsprogramms Insektenschutz und Abstimmungsprozesse innerhalb des BMU zuständig ist. Die zuständigen Fachkolleginnen und –kollegen prüfen die Ergebnisse und lassen diese in die Erarbeitung des Gesamtentwurfs einfließen. Dabei werden sowohl die quantitativen und qualitativen Rückmeldungen zu den BMU-Maßnahmenvorschlägen als auch die Vorschläge für zusätzliche Maßnahmen berücksichtigt.

Es wird eine Dokumentation über die wesentlichen Ergebnisse des Online-Dialogs geben, die Sie später auf https://dialog.bmu.de darüber informieren wird, wie die Ergebnisse verwertet wurden. Für Transparenz ist also gesorgt. Auch die BMU-Hausleitung wird selbstverständlich über die Ergebnisse des Online-Dialogs informiert werden und wie diese im Gesamtentwurf berücksichtigt wurden.

Der Entwurf des Aktionsprogramms Insektenschutz soll bis Jahresende 2018 erarbeitet werden und wird dann mit den anderen Bundesministerien abgestimmt. Das Gesamtprogramm soll bis Sommer 2019 vom Bundeskabinett beschlossen werden.

Sollten Sie noch weitere Fragen oder Hinweise haben, wenden Sie sich gerne an uns unter insektenschutz@ifok.de.

Wir freuen uns über Ihre Beteiligung!

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Moderationsteam, im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit

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Alltagssituation beachten

06.11.2018 20:38 Carsten Ist eine Ergänzung

Begrüßenswerte Aufklärung über Fachinformationen ist das eine, deren Integration ist die jeweilige Alltagswelt eine andere. Daher sollten die Gründe für die "Verkiesung" der Gärten berücksichtigt werden: Mangelndes gärtnerisches Wissen? Zeitmangel? Oder einfach nur Desinteresse an Umgang mit Grün?

Wäre es der Zeitmangel, könnte ggf. über die Verbreitung artenreicher Musterpflanzpläne (inkl. Einkaufsliste) für versch. Gartenstandorte (versch. Boden-/Lichtverhältnisse) geholfen werden, bei denen insbesondere sehr pflegeleichte Pflanzen verwendet werden ("Lazy Gardening"). Solche Beete machen vllt. am Ende sogar weniger Arbeit als Kiesflächen, die ja auch gepflegt werden müssen.

Für Kommunen (Grünämter) könnten Pflanzlisten entwickelt und verbreitet werden, damit vor Ort beispielhafte Musterbeete angelegt werden können. Die Stadt Andernach hat z.B. einen Teil ihrer Verkehrsinseln mit blütenreichen Staudenmischungen bepflanzt.

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Sonstiges

sagen und tuhen

07.11.2018 15:01 feba Sonstiges

was gesagt wird und dann getan wird sind 2 welten ,alle sind für umweltschutz aber viele kaufen sich große durstige autos(SUV)auch wird heute viel mehr gefahren ,was man an den stark gestigennen wildunfalle sieht. und in den gärten ist es änlich

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