Bürgerbeteiligung zum Aktionsprogramm Insektenschutz
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Straßeninseln und Wegränder nutzen.

11.10.2018 08:56 2. Lebensräume für Insekten in anderen Landschaftsbereichen wiederherstellen und vernetzen Insektensindwichtig

1. Verkehrsinseln sollten nicht gepflastert werden. Idealer Weise mit Wildpflanzen angelegt und gepflegt werden. Keine exotischen Pflanzen. https://shop.reinhardwitt.de/home/8-die-okoflachen-der-gemeinde-haar.html

2. Das sog. Straßenbegleitgrün sollte als Chance für die heimische Insektenwelt erkannt werden. Nicht der billigster Anbieter sollte immer zum Zuge kommen, sondern der nachhaltigste
- Mulchen stark reduzieren
- Staffelmahd
- Angepassung der Mähzeitpunkte
Die Bürger sollten über diese Maßnahmen informiert werden, so dass ein breites Verständnis entsteht, warum ein bisschen "Unordnung" wichtig ist.

3. Der Staat sollte mit gutem Beispiel voran gehen und an öffentlichen Gebäuden Blühfächen mit Wildblumen etablieren, v.a. auch Schulen, Kindergärten, Spielplätzen, Rathäusern....

 

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Unterstützt den Vorschlag

mit Tempolimit noch besser

28.10.2018 17:37 KlausMo Unterstützt den Vorschlag

Wenn die Fahrzeuge etwas weniger schnell dran vorbeifahren haben solche lebensräume viel mehr positive Wirkung,; in Deutschland sind die Limits meist zu hoch und die Strafen zu niedrig.

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Ist eine Ergänzung

Ökologie und Ökonomie nicht immer ein Widerspruch

02.11.2018 18:17 Angie Ist eine Ergänzung

Dem Vorschlag stimme ich voll und ganz zu. Dabei sollten die Bauhöfe und übrige Beteiligte auch mal andere als die üblichen Bepflanzungsarten anwenden: bei neu errichteten Verkehrsinseln beispielsweise führt die Ansaat von regionalen Mischungen auf magerem Substrat wie ansonsten zu entsorgendem gebrauchtem Spielplatzsand, Rundkies, Rollsplitt oder Mineralbeton zu insektenfreundlichem und wunderschönem Blütenreichtum bei gedrosseltem Längen- und Blattmassewachstum. So ist die Verkehrssicherheit gewährleistet und der Mähaufwand wesentlich geringer als beim Standardrasen. Ein Schotteruntergrund liegt im Neubaufall ja sowieso vor und die mineralische Deckschicht ist preisgünstig und oft als Abfallprodukt sogar vorhanden.

Mit den in Mode gekommenen Schotterwüsten auf Vlies hat das natürlich nichts zu tun.

Unbedingt dem oben angegebenen Link einmal folgen oder naturgartenplaner witt oder naturgarten e.v. googeln.

Übrigens sind Dürreperioden wie in diesem Jahr absolut kein Problem.

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