Bürgerbeteiligung zum Aktionsprogramm Insektenschutz
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Wahlfach Schulgarten besser fördern

11.10.2018 12:22 2. Lebensräume für Insekten in anderen Landschaftsbereichen wiederherstellen und vernetzen Almi36

Bei uns gab es in der Grundschule in Bayern einen von den Eltern angelegten Schulgarten und das Wahlfach Schulgarten. Dank eines engagierten Lehrers wurde uns vermittelt, wie man Gemüse heranzieht und Rosen schneidet. Das macht mit der richtigen Anleitung auch Kindern Spaß. Verbunden mit Werkprojekten wie z.B. Bau eines Insektenhotels, Vogelhäuschens, einer Eichhörnchenhöhle  oder eines Igelhauses bildet derartiger Unterricht eine gute Grundlage fürs Leben, gerade in städtischen Bereichen, wo viele gar keinen Garten mehr haben. Handwerkliche Fähigkeiten können daheim auch häufig nicht mehr vermittelt werden.

Manche denken sicher, gärtnern sei viel schwieriger, als es eigentlich ist. Von klein auf heranführen nimmt die Angst und fördert Interesse, ggf. sogar in Zusammenarbeit mit Landwirten, wenn es in den Schulen nicht möglich ist. Die Landwirte könnte man noch besser fördern, wenn sie auf ihren Höfen Projekte anbieten. Gibt ja in Bayern schon Gartenbäuerinnen. Warum nicht Verträge mit ihnen schließen, dass Schulklassen z. B. 3 Mal im Jahr kommen (Frühjahr: Bodenvorbereitung, Aussaat, einige Wochen später auspflanzen, laufende Pflege, Spätsommer Ernte und Verarbeitung).

Viele Familien sind selbst aus Zeitgründen und mangels Kenntnissen nicht in der Lage, ihre Kinder diesbezüglich zu erziehen.

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Schulgartenunterricht für Kinder

31.10.2018 20:30 tokai467 Ist eine Ergänzung

Auch in der DDR gabe es von der 1. bis zur 4. Klasse halbjährlich Schulgartenunterricht. So wurden wir ans Gärtnern herangeführt und bekamen einen Bezug zur Planzenwelt.

Auch heute würde es Kindern gut tun, wenn Ihre Ausbildung mehr Bezug zu Natur und Praxis haben würde, zumal Arbeiten in der Natur oder auch nur der Aufenthalt in ihr entstressen.

Jedoch erhalten unsere Kinder nur viel theoretisches Wissen und wissen es später in der Praxis nicht anzuwenden.

Auch bringt das Gärtnern jedem das Werden und Vergehen in der Natur, zu der auch wir Menschen zwangsläufig gehören, näher. Wir erhalten ein stärkeres Bewusstsein für sie.

Städte stressen / Natur beruhigt

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Lehrkräfte schulen, Unterrichtsmaterial entwickeln

02.11.2018 10:55 Änni Ist eine Ergänzung

Schulgärten sind ein guter Ansatzpunkt um Wissen über insektenfreundliche Bewirtschaftung zu vermitteln.
Darüberhianus sollten aber Biologielehrkräte zur Thematik geschult werden und praktische Unterrichtsmaterialien entwickelt werden. Schulen bieten die Möglichkeit zukünftige Generation für das Insektensterben zu senibilisieren und können den Anstoß für eine kritische Meinungsbildung geben. Diese Möglichkeit sollten wir nutzen und unsere Bildungseinrichtingen bei der Umsetzung unterstützen!

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Gärtnern mit Kindern sehr wichtig

03.11.2018 19:40 Angie Unterstützung + Ergänzung

Bei der Anlage eines Wildblumenbeetes an einer Grundschule ist mir aufgefallen, wieviel Freude es den Kindern macht, Blumen zu pflanzen und Tiere zu beobachten, wie wenig Wissen und Naturerfahrung sie aber aus den Elternhäusern mitbringen. Meistens waren es am ehesten noch die Großeltern, die die Kinder mit zum Gärtnern nehmen. Viele Kinder erkennen auch die (noch) häufigsten Tiere und Pflanzen nicht.

Doch man schützt nur, was man kennt und schätzen gelernt hat!

Der Sachkundeunterricht der Grundschulkinder sollte angepasst werden und praktische Elemente zum Thema Insekten, Wildblumen und Biotope enthalten.

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