Bürgerbeteiligung zum Aktionsprogramm Insektenschutz
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Hilfe für Landwirte, ihren Betrieb auf Nachhaltigkeit umzustellen.

11.10.2018 13:14 4. Anwendung von Pestiziden mindern likohe

Unser Ziel muss es sein, dass wir nicht gegen die Natur arbeiten, sonder mit und für die Natur. dies kann gelingen wenn man zum Beispiel die Böden nicht nur auslaugt und überdüngt, (führt ja nachweislich zu Belastung des Grundwassers) sondern in dem man die Böden stärkt. zum Beispiel mit Mikroorganismen. Oder in dem man Landwirten, die Felder für eine Saison nicht bewirtschaften, sondern mit Gründüngung pflegen, bezuschusst. 

Damit die überschüssige Gülle nicht überhand nimmt, schaffen wir einfach die Massentierhaltung ab. Kleine Betriebe sollten subventioniert werden und größere, mit Massentierhaltung sollten ordentliche Sonderabgaben für die Umweltbelastung und Tierquälerei leisten müssen. 

Unterstützt die Bauern, die bereit sind, unsere Umwelt zu schützen. Verbietet Monokulturen, Massentierhaltung und Ausbeutung der Böden. so wird nicht nur zur Gesundheit des Menschen beigetragen, sondern auch zur Erhaltung von Insekten und Vermeidung von weiterer Zerstörung der Erde.

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Lehnt den Vorschlag ab

Zerstörung durch Kleinststrukturen

12.10.2018 10:59 Tierweltkenner Lehnt den Vorschlag ab

Die Landwirtschaft arbeitet seit Jahrhunderten mit und für die Natur. Das ist auch heute noch so, ansonten würden sich die Landwirte die eigen Lebensgrundlage rauben. Die Belastung des Grundwassers ist nicht unbedingt auf die Landwirtschaft zurückzuführen. Nachgewiesen ist dies vor allem lange noch nicht. Die neuesten Forschungen zeigen, dass der größte Teil aus Kläranlagen und damit aus den Städten kommt.

Eine falsche Richtung wäre, die angebliche Massentierhaltung abzuschaffen. Denn gerade die mittleren und größeren Betriebe wirtschaften effizient mit weniger Nährstoffanfälle und weniger Futterverbrauch. Die größten Belastungen kommen von kleinen Höfen, die geringere Auflagen haben.

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12.10.2018 14:18 IM Ist eine Ergänzung

Ich sehe nicht, was "angebliche Massentierhaltung" für den Insektenschutz tut, was hier das eigentliche Thema ist. Ich denke überhaupt nichts.

 

 

 

 

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Verkennung der Realität

28.10.2018 20:15 Elsener Ist eine Ergänzung

Eine kleinbäuerliche schonende Landwirtschaft in alter Form veschwindet zulasten einer Agrarindustrie, die durch Massenproduktion von Fleisch der Natur Schaden zufügt. Hier geht es nicht mehr um die Ernährung von Menschen, auch wenn dies von Verbandssprechern vielfach behauptet wird, sondern um "Veredelung", Massenkonsum und Exportinteressen von Großbetrieben. Das geht klar zu Lasten der Familienbetriebe, sie werden zunehmend aufgeben müssen.

Eine Alternative wären qualitativ hochwertige Produktionsweisen, wie es der Biolandbau vormacht. Damit wäre dem Insektenschwund und dem Grundwasser- und Oberflächengewässerschutz und damit auch den Bauern und Konsumenten wirklich geholfen.

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Allgemeine Information

Kleine Betriebe haben dieselben Auflagen

31.10.2018 21:45 ThomasHeynemannNebenerwerbsimker Allgemeine Information

In vielen Regionen wird massiv mehr Gülle und Mist produziert, als unsere Landwirtschaftsflächen aufneh­men können. Grund dafür sind die stark überhöhten Nutztierbestände, deren Haltung nur durch enorme Futtermittelmengen, welche zugekauft werden, überhaupt erst ermöglicht wird.

Durch diese intensive Tierhaltung entsteht das besonders problematische Umweltgift Ammoniak, das einerseits zu Versauerung und Überdüngung von Gewässern, Mooren und Wäldern führt und andererseits die menschlichen Lungen belastet.

Jeder Betrieb sollte einen Tierbestand halten, der sich nach dem auf dem Betrieb produzierten Futter richtet.

Und ich als Imker arbeite viel mit kleineren und mittleren Bauernbetrieben zusammen. Diese Betriebe haben dieselben Auflagen wie die großen Betriebe.

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13.10.2018 19:15 thomas

"Verbietet Monokulturen, Massentierhaltung "

Ihr Ziel ist eine kleinbäuerliche Agraridylle, wie sie Pol Pot angestrebt hat. Das Resultat waren Hungersnöte die Tausenden das Leben gekostet haben.

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sehe ich anders, es hängt alles zusammen

16.10.2018 19:15 likohe Ist eine Ergänzung

für mich gehört es zusammen. Massentierhaltung muss viel Gülle los werden, die landet ab März auf den Äckern. von der Belastung für unser Grundwasser mal abgesehen, führt es zu einer Überdüngung der Böden, die wenigsten Kleinstlebewesen kommen damit zurecht. Eine Folge der Überdüngung und der Monokulturen ist, dass die Böden ausgelaugt sind und die Nutzpflanzen schwächeln. also braucht der Bauer mehr Pestizide/Insektizide und noch mehr Dünger. 

Man kann es einfach nicht einzeln betrachten. weil es alles in einander greift und auf einander aufbaut. 

wenn es ihnen nicht wissenschaftlich genug ausgeführt sein sollte, tut es mir sehr leid, ich bin lediglich Laie. wenn ihnen meine Wünsche zu radikal sind, ich gehe davon aus, dass es bei Wünschen bleiben wird und ihnen der nächste Pol Pot erspart bleibt...

 

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