Bürgerbeteiligung zum Aktionsprogramm Insektenschutz
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Bewusstsein bei der Landbevölkerung wecken !

13.10.2018 09:07 1. Insektenlebensräume und Strukturvielfalt in der Agrarlandschaft fördern Roadrunner

Um Verallgemeinerungen zu vermeiden - vielleicht sind meine Beobachtungen doch nur regionaler Natur - nenne ich Ross und Reiter. Ich spreche von der Gegend um D-54668 Peffingen in der Verbandsgemeinde Südeifel in RLP.

Die Gegend ist von industrieller Landwirtschaft des vorigen Jahrhunderts geprägt. Hecken und Gebüsch sind weitgehend aus der Landschaft entfernt worden und werden es weiterhin. Felder werden zusammengelegt, Randstreifen auf ein Minimum von ca. 20cm reduziert. Glyphosat wird ohne Skrupel großflächig angewendet. Der Maisanbau überwiegt. Vielfalt wird weitestgehend ausgemerzt. Die Ränder des Prümtalradweges werden breit gemäht (ca. 2 - 3 m), und zwar zu Zeiten, die für Vögel und Insekten wichtig sind, nämlich zur Blütezeit der Kräuter und jetzt zur Zeit der Früchte. Dabei werden problemlos Schlehen, Weißdorn, Heckenrosen mit Früchten abgesäbelt, und zwar auf Order des Verbansbürgermeisters Petry("Mir sind die Hände gebunden, ich kann nicht alles kontrollieren"). Am Waldrand nahe Peffingen legen die Dörfler (tweifellos mit Billigung des Bürgermeisters) Komposthaufen an.

Es kann nicht sein, dass die Leute so blind und taub sind, die öffentliche Diskussion nicht zu bemerken. Aber sie sind leider so dumm. das sie nur durch Sanktionen zu bekehren sind. Mein Vorschlag: Umweltpolizisten in genügender Zahl einsetzeen und empfindliche Strafen !  

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